München/USA – Jetzt ist es passiert! Der FC Bayern hat die Verpflichtung von Ismael Saibari (25) von der PSV Eindhoven offiziell gemacht. Der marokkanische Offensiv-Star, der bislang zu den stärksten Spielern der WM gehört, bekommt bei den Münchnern einen Vertrag bis 2031.
Nach BILD-Informationen liegt die fixe Ablöse im Bereich der 50 Mio. Euro und kann durch leistungsabhängige Boni auf bis zu 52 Mio. Euro ansteigen. Damit gehört Saibari zu den teuersten Neuzugängen der Vereinsgeschichte. Nur für Harry Kane (32/kam 2023 für rund 100 Mio. aus Tottenham), Lucas Hernández (30/kam 2019 für rund 80 Mio. Euro von Atlético Madrid), Luis Díaz (29/kam 2025 für rund 70 Mio. Euro aus Liverpool) und Matthijs de Ligt (26/kam 2022 für rund 67 Mio. Euro von Juventus Turin) zahlten die Bayern deutlich mehr.
Die hohe Ablöse zeigt, wie wichtig den Sportchefs Max Eberl (52) und Christoph Freund (48) sowie Trainer Vincent Kompany (40) der Saibari-Transfer ist. Hintergrund: Der Neue kann offensiv überall agieren – zentral im Mittelfeld als Spielmacher, auf beiden Flügeln, aber auch als hängende Spitze. Er wird also den Konkurrenzkampf auf all diesen Positionen ankurbeln und Coach Kompany noch mehr Optionen fürs Angriffsspiel anbieten.
Schneller Deal verhindert Wettbieten um Saibari
Neben dieser Vielseitigkeit bringt Saibari auch eine Weltklasse-Form mit. Nach einer Top-Saison mit Eindhoven (19 Treffer und neun Vorlagen in 37 Einsätzen) glänzt er nun auch bei der WM (bis 19. Juli in den USA, Kanada und Mexiko). Am Dienstag erzielte er im Sechzehntelfinale gegen die Niederlande im Elfmeterschießen den entscheidenden Treffer zum 4:3 der Marokkaner. Zuvor hatte der Neu-Bayer schon in den drei Gruppenspielen jeweils einmal getroffen.
Umso wichtiger war es für die Münchner Bosse, den Deal schnell fix zu machen, um ein Wettbieten zu vermeiden. Vor einer Woche wurde nach BILD-Informationen bereits der zweite Teil des Medizinchecks in den USA abgeschlossen. Inzwischen ist auch der Papierkram erledigt. Nach Saibaris WM-Teilnahme soll dann noch ein offizieller Unterschrifts-Akt erfolgen.