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Jürgen Klopp: Darum durfte Kimmich nicht bei der Nationalmannschaft bleiben

Jürgen Klopp: Darum durfte Kimmich nicht bei der Nationalmannschaft bleiben
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München – Deutschland will den ersten Sieg in der Ära Klopp. Doch beim Spiel gegen Serbien muss das ohne den eigentlichen Kapitän Joshua Kimmich (31) gelingen! Er gehört nicht zum zweiten Teil von Jürgen Klopps (59) XXL-Kader. Am ZDF-Mikro erklärte Bundestrainer, warum er Kimmich nicht für die beiden letzten Spiele der Länderspielphase nominierte.

Klopp: „Jo hat einen überragenden Eindruck gemacht. Aber wir müssen natürlich gucken. Auch Jo Kimmich – das wünsche ich ihm nicht – kann theoretisch verletzt sein oder sonst was. Wir müssen also gucken, was passiert, wenn er nicht da ist. Und wir müssen auch gucken, wie eine Gruppe funktioniert, wenn die ganz großen Köpfe nicht da sind.“

Botschaft von Klopp an Kimmich

Klopp richtete im Bayerischen Rundfunk auch noch eine scherzhaft gemeinte Botschaft an Kimmich: „Die Familie Kimmich hat jetzt Familienurlaub. Ich hoffe, er macht den auch, um ehrlich zu sein.“ Kimmich fragte mehrmals bei Klopp nach, ob er nicht auch bei den Spielen gegen Serbien und Griechenland (am Sonntag) dabei sein dürfte. Doch der lehnte ab.

Klopp ist völlig zufrieden mit der Leistung des etatmäßigen Kapitäns, will aber auch, dass die vielen Debütanten und jungen Spieler sich ohne den Führungsspieler zurechtfinden.

Der Bundestrainer weiter: „Einfach um alle kennenzulernen, muss man auch alle Facetten eines Zusammenlebens kennenlernen. Und deshalb war das überhaupt nicht, ist nicht gegen ihn. Und es war von vornherein klar, dass er nicht dabei bleiben wird. Und dass er so unbedingt dabei bleiben wollte, zeichnet ihn aus. So hat er trainiert. Und dementsprechend verstehe ich das total. Aber da war nichts dabei. Ich wollte ihm keine Message senden.“

Im TV sagte ZDF-Moderator Jochen Breyer, dass Kimmich in der Münchener Allianz Arena sei, um das Spiel zu sehen.

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