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Lukas Podolski: 1:2 gegen Ecuador! „Vielleicht gut, auf Fresse zu bekommen“

Lukas Podolski: 1:2 gegen Ecuador! „Vielleicht gut, auf Fresse zu bekommen“
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Mit dem schwachen 1:2 im letzten Vorrundenspiel gegen Ecuador hat die DFB-Elf einen herben WM-Dämpfer hinnehmen müssen. Nur vier Tage vorm ersten K.o.-Spiel am Montag (22.30 Uhr deutscher Zeit/live ZDF und MagentaTV) gegen Paraguay. Müssen sich die deutschen Fußball-Fans jetzt Sorgen machen?

Eine klare Meinung dazu hat Lukas Podolski (41). In der TikTok-Show „Kroos & Kroos: Die WM unter der Lupe“ sagte der Weltmeister von 2014: „Vielleicht ist so eine Niederlage mal gut. Mal auf die Fresse zu bekommen. Damit jeder mal sagt: Jetzt kommen wir mal runter. Vielleicht tut so eine Niederlage mal gut, damit jeder mal in seinem Zimmerchen nachdenkt. Vielleicht ist das Training jetzt anders gewesen, geht anders zur Sache. (…).“

Und er betont: „Man muss jetzt nicht alles nur schlechtreden. Lass uns die Jungs pushen. Lass uns positiv bleiben und hoffen, dass die bis zum Ende da bleiben.“

Auch Weltmeister-Kollege Toni Kroos (36) analysiert den schwachen Auftritt der deutschen Nationalmannschaft und spricht an, was derzeit nicht passt: „Wir hatten oft schon bei den letzten Turnieren, dass wir die Schlinge um den Hals hatten. Das hatten wir jetzt nicht, obwohl wir nicht viel besser gespielt haben. Den Joker für eine Niederlage, davon hat man maximal einen bei so einem Turnier, den haben wir jetzt gezogen.“

Und weiter: „Aber jetzt darfst du sowieso nicht mehr nachlassen und ab jetzt bedeutet jedes schlechte Spiel das Aus – denn wenn wir schlecht spielen, sind wir raus. Wir hatten früher auch Spiele, da waren wir schlecht – gegen Algerien – aber wir konnten mit schlechten Spielen trotzdem gewinnen. Das, glaube ich, hat die Mannschaft jetzt nicht.“

WM 2026: Kroos traut DFB-Elf auch Frankreich zu

Kroos benennt zwei Baustellen: „Ich wurde ja gefragt, was ich glaube, was wir brauchen, um weit zu kommen: Da habe ich zwei Sachen gesagt. Es muss eklig sein, gegen uns zu spielen. Dass wir in der Lage sind gut und eklig zu verteidigen. Das machen wir noch nicht. Und wir brauchen Musiala und Wirtz in Top-Form – das haben wir nicht. Wenn sich das beides nicht ändert, dann wird es nicht mehr lange gehen.“

Laut Turnierbaum würde die DFB-Elf bei einem Sieg am Montag im Sechzehntelfinale gegen Paraguay in der nächsten Runde am 4. Juli in Philadelphia auf Schwergewicht Frankreich treffen. Kroos macht der DFB-Elf Mut: „Wir haben aber trotzdem schon gezeigt, dass wir es auch anders können. Und ich bleibe bei meiner Aussage: Ich glaube, wenn es zum Spiel gegen Frankreich kommt, wenn alles zusammenkommt, dass wir sie schlagen können.“

Und auch das macht Mut: Zwei der letzten drei Spiele gegen „Les Bleus“ wurden gewonnen ...

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