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Nach schwerwiegendem Vorwurf: Elon Musk geht rechtlich gegen das ZDF vor

Nach schwerwiegendem Vorwurf: Elon Musk geht rechtlich gegen das ZDF vor
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Mainz/Washington – Jetzt schlägt Elon Musk (54) zurück! Der Tech-Milliardär und SpaceX-Chef hat auf seiner Plattform X rechtliche Schritte gegen das ZDF angekündigt. Hintergrund ist ein schwerwiegender Vorwurf des öffentlich-rechtlichen Senders: In einer Sendung wurde Musk in Zusammenhang mit den Ausschreitungen in Nordirland gebracht und ihm unterstellt, zu einer „Jagd auf Migranten“ aufgerufen zu haben.

Am Montagabend schrieb Musk auf der Nachrichtenplattform X: „Rechtsmaßnahmen werden gegen ZDF wegen ihrer skandalösen Lügen ergriffen.“

Damit wehrt sich der Unternehmer gegen Aussagen aus der Sendung „ZDF heute live“ vom 12. Juni. Dort hatte die Moderatorin die Berichterstattung mit folgenden Worten eingeleitet: „Ein brutaler Mordversuch auf offener Straße in Belfast. Jemand filmt. Das Video geht viral. Ein rassistischer Mob macht daraufhin Jagd auf Migranten. Dazu aufgerufen hatten ein britischer Rechtsextremist und Tech-Milliardär Elon Musk.“

Die rund 30-minütige Sendung beschäftigte sich mit der Frage, warum Musk die Proteste in Nordirland befeuere und welche Rolle seine Beiträge auf X dabei spielten.

Belege dafür, dass Musk tatsächlich zu einer „Jagd auf Migranten“ aufgerufen habe, wurden nicht vorgelegt. Es wird lediglich ein Tweet vom 9. Juni gezeigt, in dem Musk „Nur durch WIDERSTAND IMMER WIEDER und LAUT wird es irgendwelche Veränderungen geben!!“ schreibt und wiederum einen Tweet des rechtsradikalen britischen Aktivisten Tommy Robinson (43) teilt.

Auf Nachfrage von „Nius“ erklärte ein ZDF-Sprecher: „Die Moderation sollte die Gemengelage der gewaltvoll eskalierten Proteste und der vorherigen Aufrufe zu Protesten auf X zu Beginn der sehr umfassenden und differenzierten 30-minütigen Sendung pointiert zusammenfassen. Die gewählte Formulierung war aber unpräzise und dadurch missverständlich.“

Mit seiner Ankündigung auf X macht Musk nun deutlich, dass er die Darstellung des Senders nicht als bloßes Missverständnis betrachtet, sondern juristisch dagegen vorgehen will. Ob und in welchem Umfang bereits Klage eingereicht wurde, ließ Musk zunächst offen.

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