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Nach Wahldebakel: Trump tauscht Stabschefin aus

Nach Wahldebakel: Trump tauscht Stabschefin aus
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Washington – Nach der schweren Wahlniederlage der Republikaner zieht US-Präsident Donald Trump (80) erste personelle Konsequenzen! Seine bisherige Stabschefin Susie Wiles (69) muss ihren Posten im Weißen Haus räumen. An ihre Stelle rückt einer von Trumps umstrittensten Vertrauten: Stephen Miller (41).

Wie Trump am Freitag mitteilte, soll Miller bereits am Montag (9. November) die Leitung seines Stabs übernehmen. Wiles werde künftig für Trumps politische Organisation arbeiten. Der Präsident dankte ihr ausdrücklich für ihre Arbeit.

Die Frau, die Trump zurück an die Macht brachte

Wiles gilt als politisches Strategiegenie und eine der einflussreichsten Frauen Washingtons. Die erfahrene Republikanerin organisierte Trumps erfolgreichen Präsidentschaftswahlkampf 2024 und schaffte, woran viele andere Berater gescheitert waren: Sie brachte Disziplin in Trumps oft chaotisches Umfeld.

Trump selbst gab ihr den Spitznamen „Ice Maiden“ (Eis-Mädchen). Im Januar 2025 wurde sie als erste Frau überhaupt Stabschefin des Weißen Hauses. Sie galt als eine der wenigen Personen, die Trump widersprechen konnten und trotzdem sein Vertrauen behielten.

Jetzt übernimmt Trumps Hardliner

Ihr Nachfolger Stephen Miller steht für einen besonders kompromisslosen politischen Kurs. Der bisherige stellvertretende Stabschef gehört seit Jahren zu Trumps engsten Vertrauten und zählt zu den wichtigsten Architekten seiner restriktiven Einwanderungspolitik.

Schon während Trumps erster Amtszeit spielte Miller eine zentrale Rolle bei der Verschärfung der amerikanischen Migrationspolitik. In der zweiten Amtszeit wurde er zu einem der wichtigsten Antreiber der massenhaften Abschiebungen von Migranten ohne gültigen Aufenthaltsstatus.

Sein Vorgehen ist selbst innerhalb von Trumps Umfeld umstritten. Zuletzt berichteten US-Medien über Kritik an Millers aggressivem Abschiebekurs. Nach Informationen des „Wall Street Journal“, über die weitere Medien berichteten, soll sogar First Lady Melania Trump (56) Bedenken geäußert haben. Der Aufstieg Millers ist deshalb politisch bemerkenswert: Ausgerechnet nach einer Wahlniederlage, bei der auch Trumps Einwanderungspolitik unter Druck geraten ist, befördert der Präsident einen ihrer wichtigsten Vertreter an die Spitze seines Stabs.

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