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Opfer betäubt und missbraucht: Ex-Politiker wegen Vergewaltigung angeklagt

Opfer betäubt und missbraucht: Ex-Politiker wegen Vergewaltigung angeklagt
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Aargau (Schweiz) – Iwona L. (45) dachte, sie hätte ein ruhiges Zuhause für sich und ihre Tochter Paula gefunden. Doch beide erlebten die Hölle. Denn der Mann, dem die gebürtige Polin vertraute, soll sie und ihre Tochter betäubt und vergewaltigt haben. Beide gehen nun mutig an die Öffentlichkeit – damit das Schreckliche, was ihnen passiert ist, nicht im Dunkeln bleibt.

Mittlerweile hat die Staatsanwaltschaft aufgrund der Beweislage gegen den Ex-Politiker Patrick F. (57) Anklage wegen mehrfachen versuchten Mordes, Vergewaltigung und sexueller Nötigung erhoben.

Ex-Politiker wegen Vergewaltigung angeklagt

Zwei Jahre lang saß Patrick F. (57) für die Schweizerische Volkspartei (SVP) im Großen Rat des Kantons Aargau. War ein Hardliner beim Thema Ausländerkriminalität, unterzeichnete sogar eine Aufforderung an die Regierung, dass pädosexuelle Straftäter mit einem Tätigkeitsverbot bestraft werden sollten. Im September 2023 wurde er plötzlich festgenommen. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichteten, erwischte F.s damalige Lebenspartnerin und Haushälterin Iwona L. (45) den Politiker im Zimmer ihrer Tochter Paula (damals 15), wo er sich sexuell an der Minderjährigen verging! Geschockt berichtet sie in Schweizer Medien: „Er war verschwitzt und hielt eine Kamera in der Hand.“

Opfer gehen an die Öffentlichkeit

Mutig stellen sich Mutter und Tochter den Medien, damit all die schrecklichen Vorwürfe, die mutmaßlichen Taten aufgedeckt und bestraft werden. Denn was die Ermittler nach dem Vorfall noch herausfinden, ist unvorstellbar. Auf unzähligen Datenträgern und Videos entdeckten sie weitere Taten und Opfer. Auch Iwona L. sah Auszüge der Videos, sagte der Tageszeitung „Blick“: „Alles, was man sich unter einer Vergewaltigung vorstellt, wurde übertroffen.“ Nicht nur ihre Tochter wurde Opfer, auch sie selbst soll der Politiker betäubt, vergewaltigt, gefilmt und aufs Widerlichste erniedrigt haben.

Wieviele Opfer F. gehabt haben könnte, ist noch unklar. Laut Anklage der Staatsanwaltschaft wird dem Ex-Politiker vorgeworfen, „eine erwachsene Frau sowie eine Minderjährige wiederholt und eine weitere erwachsene Frau einmal in einen widerstandsunfähigen Zustand versetzt und in der Folge sexuell missbraucht zu haben“.

Anklage: Opfer betäubt und missbraucht

Die Opfer wurden, so die Staatsanwaltschaft, mit K.-o.-Tropfen betäubt und dann vergewaltigt. Nach Einschätzung der Behörde „befanden sich die Opfer durch die Verabreichung der Substanzen wiederholt in einem akut lebensbedrohlichen Zustand, der jederzeit zu einem Erstickungstod hätte führen können.“

Deshalb wird F. nicht nur wegen sexuellen Missbrauchs und Vergewaltigung angeklagt, sondern auch wegen mehrfachen versuchten Mordes. Paula L. sagte Schweizer Medien: „Ich hätte mehrmals sterben können.“ Wie oft sich F. an den wehrlosen Frauen verging, teilte die Staatsanwaltschaft nicht mit. Laut „Blick“ sollen es bei Mutter und Tochter 40 Mal gewesen sein.

Alles ob das für die beiden Opfer nicht alles schon schlimm genug ist, droht ihn nun auch noch die Ausweisung aus der Schweiz. Denn weil der Politiker seiner Lebensgefährtin als Haushälterin keinen Lohn zahlte, ermittelt das Migrationsamt der Gemeinde wegen eines „Scheinarbeitsverhältnisses“. Der gebürtigen Polin droht neben der Ausweisung auch eine hohe Geldstrafe

Staatsanwaltschaft will lebenslange Haft

Die Staatsanwaltschaft hat wegen der Vorwürfe eine lebenslange Haft beantragt. Ein Prozesstermin steht noch nicht fest. Patrick F. sitzt seit seiner Festnahme in Untersuchungshaft. Er hat seine Ämter niedergelegt und ist aus der Partei ausgetreten. Die Vorwürfe bestreitet er.

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