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USA: Mutter tötet Sohn und versteckt Leiche hinter der Wand

USA: Mutter tötet Sohn und versteckt Leiche hinter der Wand
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Gulfport (Mississippi) – Lebenslang ohne Chance auf vorzeitige Entlassung! So lautet das Urteil gegen Jerri Roby. Die Amerikanerin hatte zugegeben, ihren eigenen Sohn ermordet zu haben. Die Leiche versteckte sie hinter einer falschen Wand aus Sandsäcken. Vor Gericht kamen weitere Details zum kaltblütigen Vorgehen der 69-Jährigen ans Licht.

Alles begann mit einer Vermisstenmeldung im Dezember 2023. Polizisten fuhren zur Adresse von John Allen Gaither (†42), der damals noch bei seiner Mutter wohnte. Sie wimmelte die Beamten ab und behauptete, der Gesuchte sei mit einem Uber in den angrenzenden Bundesstaat Louisiana gefahren. Dafür konnten die Cops jedoch keine Beweise finden. Zumal Gaithers Stiefmutter erzählte, ihr John habe von den Philippinen aus einen Brief geschrieben, wo er eine Bekannte habe treffen wollen.

Es war nicht ihr erster Mord …

Als bei den Ermittlungen herauskam, dass Jerri Roby bereits 17 Jahre wegen Mordes an einer Frau gesessen hatte, rückten die Beamten mit einem Durchsuchungsbefehl an. Und fanden schließlich die Leiche hinter den gestapelten Sandsäcken. Eine Autopsie ergab als Todesursache einen Schuss in den Hinterkopf.

Vor Gericht wurde klar, warum die Staatsanwaltschaft von „außergewöhnlichen Anstrengungen“ sprach, die die Killerin unternommen hatte, um den Mord zu vertuschen. Den angeblich von den Philippinen aus verschickten Brief hatte Roby geschrieben. Mehr noch: Sie überredete ihren 86-jährigen Freund, mit dem Handy des Toten nach Florida zu fahren und von dort Nachrichten zu verschicken. So sollte sich Gaithers Telefon in den dortigen Mobilfunk einwählen und ihr Lügenkonstrukt aufrechterhalten werden.

Mutter wollte ihren Sohn angeblich erlösen

Bei der ersten Anhörung gestand Jerri Roby den Mord und ersparte sich und dem Steuerzahler einen Prozess. Dabei behauptete sie, sie habe ihren Sohn „bei einer spontanen Entscheidung“ von seinen angeblichen Depressionen erlösen wollen. Das Gericht widersprach, denn ein Kassenbon belegte, dass sie schon zuvor Material zur Vertuschung des Verbrechens gekauft hatte. Darunter 15 Sandsäcke, ein großer Abfallsack und Dichtungsband.

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