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Verzweiflung auf der Krim wegen Sprit-Mangel! Jetzt kaufen Russen Waschbenzin

Verzweiflung auf der Krim wegen Sprit-Mangel! Jetzt kaufen Russen Waschbenzin
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Sewastopol – Sprit-Knappheit auf der Schwarzmeer-Halbinsel: Auf der von Russland besetzten Krim wird Benzin an den Zapfsäulen rationiert, Autofahrer kaufen in Supermärkten verzweifelt Waschbenzin. Der von Moskau eingesetzte Statthalter Sergej Aksjonow (53) appelliert an die Bewohner: Sie sollen Geduld haben – und sogar Kreml-Chef Wladimir Putin (73) schaltet sich jetzt persönlich ein!

Auslöser der aktuellen Krise waren ukrainische Drohnenangriffe auf russische Ölanlagen. Seitdem gelten strenge Einschränkungen beim Tanken. In den sozialen Medien sieht man Videos, wie Russen Waschbenzin kaufen, um ihre Autos zu betanken. Was wohl nur als Beimischung oder bei alten Autos aus der Sowjetzeit funktionieren könnte – denn Waschbenzin hat 70 bis 88 Oktan, moderne Fahrzeuge brauchen 95 Oktan.

Hintergrund für das weitreichende Versorgungsproblem insbesondere auf der annektierten Insel: Benzin-Lkw dürfen die Krim-Brücke nicht überqueren. DENN: Mit Tausenden Litern Treibstoff an Bord könnten die Tankwagen zu gigantischen rollenden Bomben werden, wenn sie von ukrainischen Drohnen angegriffen werden. Ein Treffer hätte womöglich katastrophale Schäden an der Brücke zur Folge.

Ukraine greift Fähren für Tanklaster an

Deshalb müssen die Tanklaster auf Fähren ausweichen. Nach Berichten stauen sich die Fahrzeuge inzwischen drei bis vier Tage lang an den Terminals, bevor sie überhaupt übersetzen können. Zusätzlich verschärft wird die Lage dadurch, dass die Ukraine in der Vergangenheit bereits zahlreiche Fähren zerstört hat.

Brisant: Sogar Putin soll sich inzwischen eingeschaltet haben. Statthalter Aksjonow erklärte auf Telegram, der Kreml-Diktator habe „die zuständigen Behörden mit entsprechenden Anweisungen zur Lösung des Problems beauftragt“. Die verfügbaren Mengen würden nun streng kontrolliert und „proportional zur Bevölkerungszahl verteilt“.

Doch hinter den Kulissen scheint die Situation deutlich komplizierter zu sein. Der Kraftstoff AI-95, vergleichbar mit Super E5, wird laut Behörden für öffentliche und soziale Verkehrsmittel reserviert. Bürger erhalten ihn nur noch mit Bezugsschein. Für AI-92, das bei uns früher Normalbenzin war, gilt eine Obergrenze von 20 Litern pro Tankvorgang. Das Befüllen von Kanistern wurde komplett verboten, um Hamsterkäufe zu verhindern. Die Maßnahmen sollen zunächst 30 Tage gelten.

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