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Wegen unterlassener Hilfeleistung gesucht: Paar vom Todes-Bahnhof identifiziert

Wegen unterlassener Hilfeleistung gesucht: Paar vom Todes-Bahnhof identifiziert
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Warnemünde – Ein Rentnerpaar soll nicht geholfen haben, als eine Frau sich in suizidaler Absicht auf die Gleise legte. Jetzt ist die öffentliche Fahndung nach den beiden Gesuchten vom S-Bahnhof Warnemünde beendet. Die Polizei hat sie identifiziert.

Der Fall erschütterte das Ostseebad Warnemünde: Das Paar soll die Frau liegen gelassen und nicht reagiert haben, als sie vor ihren Augen am 7. Mai auf die Gleise kletterte. Die Frau starb, als die S-Bahn Minuten später anfuhr.

Polizei ermittelte wegen unterlassener Hilfeleistung

Die Polizei ermittelte wegen unterlassener Hilfeleistung: Am 19. Juli veröffentlichten die Beamten ein Foto aus einer Überwachungskamera vom Bahnsteig. „Die Personen werden wegen des Verdachts der unterlassenen Hilfeleistung gesucht“, bat die Polizei um Mithilfe zur Identifizierung. Beide sollen am Bahnsteig 2 weder Personal informiert, noch einen Notruf abgesetzt haben – obwohl der Mann ein Smartphone in der Hand hielt.

Nach der Veröffentlichung gab es viele Hinweise

Offenbar erkannten Menschen die bundesweit Gesuchten: „Im Zuge der Öffentlichkeitsfahndung im Zusammenhang mit einem tödlichen Bahnunfall am 7. Mai 2026 am S-Bahnhof Warnemünde konnten die veröffentlichten Personen aufgrund eingegangener Hinweise identifiziert werden“, teilte die Polizei am Montagnachmittag mit. Weitere Details nannte eine Sprecherin auf BILD-Anfrage nicht. Auch zur Frage, ob die beiden freiwillig auf einer Wache erschienen sind, wollte sie sich nicht äußern. Auf BILD-Anfrage bestätigte sie: „Das Ermittlungsverfahren gegen die beiden dauert an.“ Nach Angaben der Ostsee-Zeitung meldete sich ein Rechtsanwalt, der beide vertritt, bei den Behörden.

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