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WM 2026: Magenta TV-Moderator Kerner spricht über Messi-Szene

WM 2026: Magenta TV-Moderator Kerner spricht über Messi-Szene
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Dallas – Dieser Handschlag geht gerade durchs Netz! Johannes B. Kerner (61) führt bei Magenta TV durch die WM-Sendungen, und analysiert gemeinsam mit Jürgen Klopp (59) und Thomas Müller (36) die Spiele. Nach dem 2:0 von Argentinien gegen Österreich erlebte der Moderator einen Moment, den auch er so schnell nicht vergessen wird.

Argentiniens Weltstar Leo Messi hatte beim Sieg zwei weitere WM-Tore erzielt. Der 39-Jährige stieg damit zum ewigen Rekordtorschützen auf. Nach dem Abpfiff klatschte Messi erst mit Klopp und Müller ab – und dann auch mit Kerner. Der Clip der Szene verbreitet sich auf Social Media rasant.

Klopp, Müller und Kerner entwickeln sich immer mehr zu den Knuddel-Königen der WM. Immer wieder kommen Spieler während und nach den Partien auf das Trio zu, tauschen Umarmungen aus oder suchen das Gespräch. So war es auch schon bei England-Trainer Thomas Tuchel (52) und Holland-Star Virgil van Dijk (34), dem Müller und Klopp eine dicke Umarmung verpassen.

Kerner sagt zu BILD zur Messi-Szene: „Ja, tatsächlich bin ich ein paar Mal angesprochen worden. Viele Leute haben mir ziemlich viele Emojis geschickt. Und ich habe sogar Nachrichten von meinen Kindern bekommen.“

Johannes B. Kerner: So reagierten seine Kinder auf die Messi-Szene

Was sie geschrieben haben? Kerner verrät: „Ich habe ein sehr langgezogenes ,Wow‘ bekommen und ein ,Papa, krass‘. Also ich würde mal sagen: Ich bin im Ansehen meiner Kinder gestiegen. Das regelt sich aber innerhalb von 24 Stunden wieder (lacht).“

Auch für den erfahrenen Moderator, der seit den 90er-Jahren die Sportberichterstattung prägt, war die Begegnung etwas Besonderes. Kerner erzählt: „Ich habe nach dem Spiel am Flughafen in Dallas gesessen und einen Salat gegessen. Da hängen so Riesemonitore, auf denen der Worldfeed der Fifa läuft, der von ganz vielen Sendern übernommen wird. Und da habe ich mich ein bisschen erschrocken. Da ist mir fast der Salat wieder aus dem Mund gefallen, als ich mich da selbst in der Wiederholung gesehen habe. Klopp, Messi und Müller sind schon in Ordnung, aber dass ich dabei war, war außergewöhnlich. Ein besonderer Moment.“

Und wie riecht eigentlich Messi nach so einem Spiel? Kerner nimmt die Frage mit Humor: „Ich habe ,Felicidades‘ gesagt und ihm gratuliert. Da hat er sich noch mal umgedreht. An den Geruch kann ich mich nicht erinnern.“

Für Magenta TV moderiert Kerner auch den Podcast „Kerners 11“. Was würde er Messi fragen, wenn er ihn einmal als Gast hätte? Kerner: „Ich würde auf jeden Fall nur kurz über Fußball reden und dann über den Menschen, weil ich das so unglaublich finde, wie der über so lange Zeit diese Präsenz hat. Und du darfst ja nicht vergessen: Der ist ja nicht nur im Fußballstadion Messi, sondern an jedem Ort der Welt ist er Messi. Und das ist wirklich außergewöhnlich.“

Kerner erinnert sich an außergewöhnliche Messi-Anekdote

Dabei erinnert sich Kerner an eine Begegnung aus einem Urlaub vor einigen Jahren: „Ich habe mal einen Hafenspaziergang auf Ibiza gemacht. Da kam dann so ein schwarzer Bus vorgefahren, parkte direkt vor einem Boot und Messi stieg aus. Dann hat er ganz liebevoll erst mal seine Frau und sein damals kleines Kind an Bord gebracht und ist dann zurückgekommen. Für die fünf Meter vom Auto bis zum Boot hat er sich ungefähr eine halbe Stunde Zeit genommen, hat jedes Foto mit jedem Kind, mit jedem Erwachsenen gemacht. Das war so außergewöhnlich zu sehen. Das habe ich selten erlebt. Eigentlich nur bei Franz Beckenbauer. Und jetzt bei Jürgen (Klopp d. Red.) und Thomas (Müller d. Red.). Die nehmen sich auch für jeden Zeit.“

Auch über die Zusammenarbeit mit Klopp und Müller spricht Kerner voller Begeisterung.

Sein Fazit zur gemeinsamen Arbeit: „Die Magenta-Analysen mit Thomas und Jürgen, das ist schon Feuerwerk. Das macht großen Spaß. Da musst du hellwach sein, weil in jedem Halbsatz etwas stecken kann, auf das du eingehen musst.“

Und man muss immer bereit sein, für die nächsten Umarmungen – denn die Weltstars kommen schneller vorbei, als man denkt.

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