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Nach Essen in Fisch-Restaurant: Deutscher Tourist stirbt am Gardasee

Nach Essen in Fisch-Restaurant: Deutscher Tourist stirbt am Gardasee
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Verona (Italien) – Ein deutscher Familienvater starb nach dem Essen in einem Fischrestaurant am Gardasee. Jetzt ermitteln die Behörden wegen fahrlässiger Tötung.

Wie die italienische Zeitung „Qui Brescia“ berichtet, war der Tourist (35) aus dem Main-Tauber-Kreis (Baden-Württemberg) am 26. April mit seiner Ehefrau, den beiden kleinen Kindern und seinem Vater zum Essen in einem Restaurant in der Urlaubsregion am Gardasee. Alle bestellten Fisch. Nur wenige Stunden später klagten der Familienvater und sein Vater über starke Beschwerden, unter anderem Übelkeit und Erbrechen. Die Familie wählte den Notruf. Als die Rettungskräfte eintrafen, war der 35-Jährige schon tot. Sein Vater überlebte, Frau und Kinder zeigten keine Symptome.

Starb der Mann an verdorbenem Fisch?

Die Staatsanwaltschaft in Italien will nun klären, ob es einen direkten Zusammenhang gab zwischen den Speisen und dem Tod des Mannes, der als völlig gesund galt. Vermutet wird eine Lebensmittelvergiftung. Deshalb wurde der Tourist im Krankenhaus Borgo Roma in Verona obduziert. Die Untersuchung der Proben auf Giftstoffe und Bakterien ist aber offenbar noch nicht abgeschlossen. Ermittelt wird wegen fahrlässiger Tötung. Die zuständige deutsche Staatsanwaltschaft in Mosbach hat, berichtet der SWR, bereits Einsicht in die Untersuchungsakten beantragt. Der Leichnam des Touristen wurde inzwischen nach Deutschland überführt und auch noch einmal untersucht. Die Ermittlungshoheit liegt aber bei den italienischen Behörden.

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