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Chemnitz: Frau (38) mit Messer ermordet, Täter (45) floh ins Ausland

Chemnitz: Frau (38) mit Messer ermordet, Täter (45) floh ins Ausland
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Chemnitz – Messermord in Sachsen. In einer Chemnitzer Plattenbau-Wohnung entdeckten Ermittler am Sonntagmorgen die Leiche einer Frau (38). Sie soll von ihrem Partner ermordet worden sein. Der Afghane setzte sich ins nahe Tschechien ab, konnte dort auf der Autobahn verhaftet werden.

Der Femizid geschah gegen 4.25 Uhr in der Wilhelm-Firl-Straße in Chemnitz – in der ersten Etage eines Elfgeschossers im sogenannten Heckertgebiet. Der alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod der Afghanin feststellen. Nach BILD-Informationen gab es vor dem Haus eine Blutspur, eine weitere Afghanin (20) wurde vom Tatverdächtigen schwer verletzt.

Messer lag im Gebüsch

Nach BILD-Informationen holten die Mord-Ermittler sofort einen Leichenspürhund an den Tatort, der nur wenige Meter weiter in einem Gebüsch anschlug. Hier wurde ein Messer gefunden – die mutmaßliche Tatwaffe. Die hatte der Mann mutmaßlich auf seiner Flucht weggeworfen.

Tatverdächtiger in Tschechien gefasst

Die Polizei Sachsen leitete sofort eine Großfahndung ein. Auch die Kollegen in Tschechien wurden informiert. Etwa eineinhalb Stunden nach der Tat wurde der flüchtige Afghane verhaftet. Polizeisprecher Marcus Gerschler (39) zu BILD: „Tschechische Polizisten stoppten den 45-Jährigen mit seinem Fahrzeug zwischen Prag und Brno und nahmen ihn fest.“ Er war auf der Autobahn D1 unterwegs – hatte bereits rund 200 Kilometer Flucht hinter sich.

Der Afghane befindet sich in Polizeigewahrsam in Tschechien. „Er soll überstellt und einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Chemnitz vorgeführt werden“, so Gerschler. Zum Motiv hält sich die Polizei bedeckt. Unklar ist auch, ob die Frau im Schlaf getötet worden ist. Die Spurensicherung nahm u.a. blutverschmiertes Bettzeug aus der Wohnung im Stadtteil Markersbach mit.

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