MĂŒnchen â Wenn Kinder zu doll toben, kann es schon mal sein, dass die Feuerwehr anrĂŒcken muss. In MĂŒnchen mussten die Retter ein zweijĂ€hriges MĂ€dchen aus misslicher Lage befreien.
Am Montagnachmittag wurden die EinsatzkrĂ€fte in die OlivierstraĂe im Stadtteil Solln in MĂŒnchen (Bayern) gerufen: Beim Spielen tobte Mia (2) ĂŒber die Gartenmöbel und rutschte mit dem rechten Bein zwischen die Metallstreben der SitzflĂ€che eines Stuhls. Erst, so die Feuerwehr, versuchten die Eltern, Mias Beinchen mit Ăl und Seife so rutschig zu machen, dass es wieder aus der Falle flutschte. Leider blieb der Trick ohne Erfolg. Ein Feuerwehrsprecher: âDa ein Stuhl am Bein beim Spielen als ungemein hinderlich gilt, half am Ende alles nichts, und die Feuerwehr musste anrĂŒcken.â
Retter sÀgten Stuhl auf
Mia fand das Malheur offenbar gar nicht so aufregend wie die Eltern. Laut MĂŒnchner Feuerwehr war sie sehr entspannt: âDiese Ruhe und Gelassenheit ermöglichten eine ebenso ruhige wie besonnene Vorgehensweise.â Mias Mutter und eine Feuerwehrfrau lenkten das Kind ab, wĂ€hrend weitere Retter die Streben mit einer MetallsĂ€ge durchtrennten und zur Seite bogen. Der Sprecher: âEine Einladung zum gemeinsamen Spielen blieb seitens der 2-JĂ€hrigen scheinbar aus â bereits 20 Minuten nach dem Notruf der Eltern konnte der Einsatzleiter der Leitstelle âKind befreitâ melden.â