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Epstein-Komplizin Maxwell will Aussage vor US-Ausschuss verweigern

Epstein-Komplizin Maxwell will Aussage vor US-Ausschuss verweigern

Die langjĂ€hrige Vertraute und Komplizin des SexualstraftĂ€ters Jeffrey Epstein, Ghislaine Maxwell, ‌will bei einer fĂŒr diesen Montag geplanten Anhörung vor einem Ausschuss des US-ReprĂ€sentantenhauses die Aussage verweigern. Das geht aus einem Schreiben des demokratischen Abgeordneten Ro Khanna an den Ausschussvorsitzenden James Comer hervor. Statt einzelne Fragen zu beantworten, wolle sie ‍zu Beginn der Anhörung lediglich eine vorbereitete ErklĂ€rung verlesen, hieß es darin.

Maxwell wurde 2021 wegen ​Beihilfe zum sexuellen ‌Missbrauch an minderjĂ€hrigen MĂ€dchen durch Epstein verurteilt ​und verbĂŒĂŸt eine 20-jĂ€hrige Haftstrafe. Eine ‌Stellungnahme von Maxwells ​Anwalt lag zunĂ€chst nicht vor. 

Der US-MultimillionĂ€r Epstein hatte ĂŒber Jahre aus New York einen Missbrauchsring betrieben, dem viele junge Frauen und auch MinderjĂ€hrige zum Opfer fielen. Der verurteilte SexualstraftĂ€ter starb 2019 im Alter von 66 Jahren in der Haft, bevor es zu einer möglichen weiteren Verurteilung hĂ€tte kommen können.

Republikanischer Abgeordneter fordert RĂŒcktritt von Handelsminister Lutnick

Die Veröffentlichung der Akten zu dem Fall bringt eine Reihe von frĂŒheren Bekannten Epsteins in BedrĂ€ngnis. Der republikanische Kongressabgeordnete Thomas Massie forderte im Zusammenhang mit dem Fall den RĂŒcktritt von US-Handelsminister Howard Lutnick. Wenn man den Informationen aus den Akten Glauben schenke, sei Lutnick auf der Privatinsel des MultimillionĂ€rs gewesen und habe geschĂ€ftliche Beziehungen zu ihm gehabt, und zwar Jahre nach dessen Verurteilung im Jahr 2008, sagte Massie dem US-Sender CNN. 

Er warf Lutnick vor diesem Hintergrund vor, gelogen zu haben. Der US-Handelsminister habe viele Fragen zu beantworten, aber "offen gesagt sollte er dem PrĂ€sidenten das Leben leichter machen und einfach zurĂŒcktreten". 

US-Medien berichten unter Berufung auf in den Akten enthaltene E-Mails, dass Lutnick und seine Familie 2012 einen Besuch auf Epsteins Insel Little St. James geplant haben sollen. Eine weitere Nachricht scheint demnach nahezulegen, dass der Besuch stattgefunden hat. Die Insel soll Zentrum von Epsteins Missbrauchsring gewesen sein. Lutnick und Epstein, die in New York Nachbarn waren, sollen der  zufolge zudem gemeinsam in dasselbe Privatunternehmen investiert haben. Der Sender CBS News spricht von geschÀftlichen Verbindungen, die es nach Epsteins Verurteilung gegeben haben soll. 

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