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Koalition will neues Heizungsgesetz diese Woche vorstellen

Koalition will neues Heizungsgesetz diese Woche vorstellen

Union und SPD ​wollen ihren Streit ĂŒber das Heizungsgesetz beilegen und bereits in den nĂ€chsten Tagen ihre PlĂ€ne fĂŒr eine Reform prĂ€sentieren. Das kĂŒndigten die UnterhĂ€ndler beider Seiten, Jens Spahn (CDU) und ​Matthias Miersch (SPD), in der ARD-Sendung an. Er sei "guten Mutes, dass wir die Eckpunkte diese Woche prĂ€sentieren können", sagte Miersch.

Miersch sprach von einem "intensiven Ringen auf allen Ebenen". Die Meinungen seien teilweise sehr weit auseinandergegangen, aber er glaube, die Koalition könne "in der kommenden Woche was Gutes" prĂ€sentieren. Es gehe darum, die richtige Balance zwischen ​Bezahlbarkeit, Planbarkeit und Klimaschutz zu finden. Die BĂŒrger dĂŒrften nicht das GefĂŒhl haben, "wir regieren in den Heizungskeller rein", fĂŒgte Unionsfraktionschef Spahn hinzu.

Das auch ​als Heizungsgesetz bekannte GebĂ€udeenergiegesetz ​regelt den schrittweisen Austausch von Öl- und Gasheizungen zugunsten klimafreundlicher ⁠Alternativen. Schon in der VorgĂ€ngerregierung, der Ampelkoalition, war das Gesetz heftig umstritten. 

Regierung will Akzeptanz der BĂŒrger

Union und SPD hatten sich ‌im Koalitionsvertrag auf eine Reform verstĂ€ndigt. Als ‌Grund fĂŒr die Überarbeitung ‌nannte Spahn eine große Verunsicherung bei den ​BĂŒrgern. Zudem hĂ€tten Heizungsunternehmen gefordert, die Regelungen unbĂŒrokratischer zu gestalten und fĂŒr mehr Klarheit zu sorgen.

Vor ​allem ĂŒber das kĂŒnftige Förderkonzept und ‌die genauen Fristen fĂŒr den Umstieg waren sich Union und SPD zuletzt uneins. Auch die geltende Vorgabe, dass ‌neue Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben ​werden mĂŒssen, wird in der Union infrage gestellt.

Nun rĂŒckt ein Kompromiss nĂ€her. Der CO₂-Ausstoß solle in Deutschland reduziert werden, "wir haben uns Ziele vorgenommen und da mĂŒssen wir eine Balance finden, die auch Akzeptanz hat", sagte der Unionsfraktionschef. "Es geht ja nicht darum, irgendwie was zu regeln, es muss Akzeptanz haben, es muss mitgetragen werden, und das werden wir durch einen guten Kompromiss hinkriegen", zeigte sich der CDU-Politiker Spahn ĂŒberzeugt.

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