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Lufthansa: Mehrere Mitarbeiter nach Unfall am Frankfurter Flughafen in Klinik

Lufthansa: Mehrere Mitarbeiter nach Unfall am Frankfurter Flughafen in Klinik
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Frankfurt/Main – Nach dem Vorfall mit einer Boeing 787-9 am Frankfurter Flughafen mussten mehrere Mitarbeiter von Lufthansa und Partnerfirmen verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Sie waren an Bord, als das Bugfahrwerk des Dreamliners plötzlich zusammenklappte.

Laut einem Sprecher der Lufthansa befanden sich 13 Crewmitglieder sowie eine nicht bekannte Zahl von weiteren Mitarbeitern an Bord. Die Teams waren dabei, das Flugzeug vor dem Einstieg der Passagiere vorzubereiten. „Zwei Kabinencrew-Mitarbeitende von Lufthansa und weitere Mitarbeitende von Dienstleistungsunternehmen wurden zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht“, so der Sprecher. Über die Schwere der Verletzungen machte er keine Angaben.

Flieger sollte eine Stunde später nach LA starten

Gegen 12.45 Uhr, nur gut eine Stunde vor dem geplanten Abflug, war die fast fabrikneue Lufthansa-Maschine vor Terminal 1 zusammengesackt. Das Bugfahrwerk knickte ein – der Flugzeugrumpf stürzte nach unten und das Cockpit krachte auf den Boden. Noch befanden sich die Passagiere im Wartebereich von Gate Z15. Doch die Crewmitglieder waren schon im Flieger.

Planmäßiger Abflug der Boeing 787-9 war 13.50 Uhr. Die Großraummaschine mit der Flugnummer LH450 sollte nach Los Angeles (USA) starten und dort elfeinhalb Stunden später (16.20 Uhr Ortszeit) landen. Fotos zeigen, dass die Fluggastbrücke bereits am Flieger lag, als es auf Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt am Main zu den dramatischen Szenen kam. Zum Glück war mit dem Boarding noch nicht begonnen worden.

Fotos nach dem Vorfall zeigen die nach der deutschen Stadt Herne benannte Boeing auf dem Vorfeld des Terminals, aufliegend mit eingeknicktem Fahrwerk. Rettungskräfte umringen den Pannenflieger, die rechte Frachttür steht offen, ein Servicefahrzeug ist angedockt.

Pannen-Boeing erst seit Februar in Betrieb

Laut der Agentur „Bloomberg“ wurde das Flugzeug 2025 gebaut und war erst im Februar 2026 in Dienst gestellt worden. Demnach wurde das Fahrwerk von Safran Landing Systems gefertigt und besteht aus zwei Hauptfahrwerksgestellen mit jeweils vier Rädern sowie einem zweirädrigen Bugfahrwerk. In der 787 Dreamliner finden bis zu 440 Passagiere in drei Klassen Platz, die Reichweite beträgt rund 15.000 Kilometer. Die Lufthansa hat 17 Dreamliner in der Flotte.

Bislang ist unklar, ob das Unglück auf menschliches Versagen oder einen technischen Defekt zurückzuführen ist. Die genauen Umstände werden nach Angaben des Lufthansa-Sprechers gemeinsam mit den zuständigen Stellen geprüft. Techniker und Hilfskräfte seien vor Ort. Die Boeing 787 soll nach Freigabe der Behörden im Laufe des Abends in eine Technikhalle gebracht werden. Dort sollen weitere Untersuchungen stattfinden, bevor das Flugzeug repariert wird.

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