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Mail von Martenstein: Sehr geehrte Frau Strack-Zimmermann,

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Zielgruppe der FDP können, finde nicht nur ich, vor allem enttĂ€uschte UnionswĂ€hler sein. Außerdem AfD-WĂ€hler, denen diese Partei im Grunde zu extrem ist.

Das sind, in beiden FĂ€llen, sehr viele. Linke Parteien gibt es bei uns schon genug.

Sie haben alles Menschenmögliche getan, um solche WĂ€hler zu vertreiben und den Neustart der FDP zu erschweren. Niemand weiß nach dem Parteitag vom Wochenende, wofĂŒr die FDP eigentlich steht. Wegen genau dieses Problems ist sie ja schon 2025 aus dem Bundestag geflogen.

Ihr Versuch, Wolfgang Kubicki als neuen Vorsitzenden mit einem Überraschungsangriff aus dem Hinterhalt abzuschießen, wirkte sehr unsympathisch.

Kubicki ist populÀr. Er holt Stimmen. Sie nicht. Ich glaube, Sie sind zerfressen von Neid.

Sie haben Kubicki, ohne den Namen zu nennen, eine „schlecht gelaunte Erinnerung an bessere Zeiten“ genannt und auch den neuen GeneralsekretĂ€r schon vor Amtsantritt abgewatscht.

Sie spritzen Gift und sĂ€en Zwietracht, wo Zusammenhalt und Optimismus dringend nötig wĂ€ren. Sie haben keinen Instinkt fĂŒr den richtigen Moment und fĂŒr die richtigen Worte.

Sie sind die BĂ€rbel Bas der FDP.

Aber vielleicht werden Sie eine historische Figur. Die Frau, die der FDP, als sie an der Klippe stand, von hinten den Todesschubs versetzt hat. Schmeichelt das Ihrer Eitelkeit?

Beste GrĂŒĂŸe

Harald Martenstein BILD-Kolumnist

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