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Paragliderin von Cessna gerammt: „Ja, ich weiß, wer das war“

Paragliderin von Cessna gerammt: „Ja, ich weiß, wer das war“
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Zell am See (Österreich) – Erst der Zusammenstoß in der Luft, dann der freie Fall: Jetzt meldet sich die 44-jährige Paragliderin nach dem Horror-Crash mit einer Cessna selbst zu Wort – und hat eine klare Botschaft. Ihr Video, das zeigt, wie ein Kleinflugzeug ihren Gleitschirm zerfetzt und sie in Sekunden in die Tiefe stürzt, geht um die Welt. Jetzt reagiert sie auf Spekulationen, Schuldzuweisungen – und hitzige Diskussionen im Netz.

„Oida, leck mich am Arsch!“

„Um’s in meinen Worten zu sagen: Oida, leck mich am Arsch“, schreibt sie zu ihrem Update. Sie habe damit gerechnet, dass das Video mehr Menschen sehen würden als ihre sonstigen Clips – „aber das …“.

Luftfahrzeuge sind ausweichpflichtig

In mehreren Punkten stellt sie klar: Sie sei „nirgends gewesen, wo sie nicht sein durfte“. Sie habe kein Alarmsystem genutzt. Sie sei in Thermik-Kreisen gewesen. Und: „Nein, als Paragleiter kannst du einem Kleinflugzeug nicht ausweichen.“ Motorisierte Luftfahrzeuge seien ausweichpflichtig.

Auch zum Piloten der Cessna äußert sie sich: Er sei ebenfalls sicher gelandet. „Ja, ich weiß, wer das war.“ Der Fall werde „ganz offiziell, ohne Drama seinen ordentlichen Rechtsweg gehen“. Gleichzeitig geht sie die „Lästerer“ im Netz an. Hoffentlich müsse niemand einmal erleben, in einen Unfall verwickelt zu sein – und dann die Kommentare darüber zu lesen.

Appell an die Flieger-Community

Die 44-Jährige betont, dass es sich um ein gemeinsames Fluggebiet handelt, in dem Paragleiter, Segelflieger und Motorflieger unterwegs sind. „Es gibt Regeln und Unfälle passieren trotzdem“, schreibt sie. Vielleicht sorge der Vorfall dafür, dass alle wieder etwas aufmerksamer fliegen.

Ob ein Warnsystem den Crash verhindert hätte? „Ich weiß es nicht“, sagt sie. Ganz ausschließen könne man nichts – hundertprozentig zuverlässig sei es aber auch nicht. An Motor- und Segelflieger richtet sie einen klaren Appell: mehr visuelle Kontrolle, mehr Umsicht. In einem Gebiet, in dem man gemeinsam mit „uns Schnecken am Himmel“ unterwegs sei, müsse man hinter jeder Kuppe mit einem Gleitschirm rechnen.

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