Anholt (DĂ€nemark) â Seit rund zwei Wochen liegt Timmy am Strand der dĂ€nischen Insel im flachen Wasser und verwest. Der ursprĂŒngliche Plan, den Wal in tieferes Wasser zu ziehen, ist gescheitert. Jetzt ist klar: Der Wal wird direkt am Strand obduziert. DafĂŒr soll er noch am Wochenende an Land gezogen werden.
Das sagt Jane Hansen, Abteilungsleiterin bei der dÀnischen Umweltschutzbehörde, zu BILD. Obduktion, wissenschaftliche Untersuchungen und Entsorgung von Timmys Kadaver sollen demnach Ende kommender Woche stattfinden. Diese Entscheidung wurde auf der Grundlage des vorangegangenen Versuchs getroffen, den Wal in den Hafen von Grenaa zu transportieren, so Hansen.
Wetter verhinderte Abtransport
ZunĂ€chst hatten die DĂ€nen versucht, den von FĂ€ulnisgasen aufgeblĂ€hten Wal in tieferes GewĂ€sser zu ziehen, um ihn anschlieĂend in einen Hafen zu bringen. Der Versuch war letzte Woche aber gescheitert. âDas Wetter war nicht gĂŒnstig und der Wal hat sich bewegt und liegt nun noch nĂ€her am Landâ, so Hansen. âGleichzeitig stört der Wal weiter sehr am Strand und muss deshalb entfernt werden.â
Die Arbeiten werden in zwei Phasen erfolgen. Voraussichtlich wird der Wal im Laufe des kommenden Wochenendes an Land gezogen, die Obduktion, die wissenschaftlichen Untersuchungen sowie die anschlieĂende Weiterbehandlung des Wals sollen voraussichtlich gegen Ende der kommenden Woche stattfinden. Es wird erwartet, dass der Wal noch vor Beginn der Kalenderwoche 24 von Anholt abtransportiert sein wird.
âDer Wal befindet sich in einem fortgeschrittenen Stadium der Verwesungâ, erklĂ€rte Hansen. Anwohner und BadegĂ€ste rief die Umweltbehörde deshalb erneut auf, sich von dem Tier fernzuhalten, da das Risiko einer KrankheitsĂŒbertragung hoch ist. Der Bereich rund um den Wal werde abgesperrt. âEs ist wichtig, dass das respektiert wird, denn es besteht weiter Ansteckungsgefahrâ, so die Behörde.