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Prominente Frauen fordern Schutz vor sexualisierter Gewalt

Prominente Frauen fordern Schutz vor sexualisierter Gewalt

Mehr als 250 prominente Frauen setzen sich fĂŒr einen besseren Schutz gegen sexualisierte Gewalt im Internet ein. Dazu haben sie einen Zehn-Punkte-Plan unterzeichnet, wie der berichtet. Unter anderem fordern die Unterzeichnerinnen demnach, das Erstellen und Verbreiten sexualisierender Deepfakes unter Strafe zu stellen sowie voyeuristische Aufnahmen aus halböffentlichen RĂ€umen wie Saunen und öffentlichen Duschen. Der Maßnahmenkatalog soll sich an die Bundesregierung richten. Er steht im Zusammenhang mit der Berichterstattung des ĂŒber VorwĂŒrfe der Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen.

In dem Plan heißt es demnach, dass Anwendungen und Plattformen, welche zum Erstellen solcher Inhalte genutzt wĂŒrden, stĂ€rker reguliert werden sollten. Zudem solle eine nationale Strategie gegen mĂ€nnliche Gewalt erstellt und Behörden wie Polizei und Justiz fĂŒr den Umgang mit Opfern sensibilisiert werden. "Femizid" solle als eigener Tatbestand ins Strafgesetzbuch aufgenommen werden und auch die Strafbarkeit von sexuellen Handlungen ohne ausdrĂŒckliche Zustimmung.

Initiiert hatten den Aufruf die Aktivistin Kristina Lunz, Politikerin Ricarda Lang (GrĂŒne) und die Autorin DĂŒzen Tekkal. Zu den Unterzeichnerinnen zĂ€hlen etwa Politikerinnen wie BĂ€rbel Bas (SPD), Katharina Dröge und Britta Haßelmann (GrĂŒne), die Musikerinnen Nina Chuba und Ikkimel, Komikerin Carolin Kebekus, Moderatorin Frauke Ludowig und die Klimaaktivistin Luisa Neubauer.

Anlass war ein Bericht des , in dem Fernandes ihrem Ex-Mann langjĂ€hrige sexualisierte Gewalt vorwirft. Ulmens Anwalt Christian Schertz kĂŒndigte rechtliche Schritte gegen die Berichterstattung an; es handle sich um eine einseitige Darstellung falscher Tatsachen.

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