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Sprit-Horror ohne Ende: Hormus-Seeblockade noch bis September?

Sprit-Horror ohne Ende: Hormus-Seeblockade noch bis September?
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Washington/Berlin – Droht uns ein Sprit-Albtraum ohne Ende? Die seit Anfang MĂ€rz kaum noch oder gar nicht befahrbare Straße von Hormus könnte noch bis September dichtbleiben. Das deutete US-PrĂ€sident Donald Trump (79) in einem Interview an. Über dieses Nadelöhr des globalen Handels werden normalerweise 20 Prozent des weltweiten Ölverbrauchs und weitere 20 Prozent des FlĂŒssigerdgashandels (LNG) transportiert – am Tag.

PrĂ€sident Donald Trump bestĂ€tigte jetzt in einem exklusiven Interview fĂŒr den Podcast „Pod Force One“ mit Miranda Devine von der „New York Post“ zwar, eine AbsichtserklĂ€rung zwischen den USA und dem Iran könnte die Straße von Hormus bereits in dieser Woche wieder öffnen und so die EnergieengpĂ€sse lindern, die Benzinpreise und Inflation in die Höhe getrieben haben. ABER: Es habe ja auch bereits mehrere Fehlstarts gegeben, so der US-PrĂ€sident.

Noch den ganzen Sommer hohe Spritpreise?

Trump hat es deshalb nicht eilig. Er sagte sogar, es sei möglich, dass die US-Seeblockade rund um die Wasserstraße bis zum Labor Day (Montag, 7. September) bestehen bleibe. Das wĂŒrde einen gesamten Sommer mit erhöhten Kraftstoffpreisen bedeuten und den Republikanern bei den Zwischenwahlen am 3. November wahrscheinlich schaden.

„Ich weiß es nicht. Ich meine, ich denke, es könnte sein (dass sie bis zum Labor Day geschlossen bleibt), aber ich halte das fĂŒr unwahrscheinlich. Ich denke, wir werden es schaffen. Ich denke, das wird sich ziemlich schnell lösen“, antwortete er auf eine entsprechende Frage zur Dauer der Sperrung. Trump verwies auf den Ölpreis: „Alle haben gesagt, der Preis werde auf 300 oder 400 Dollar pro Barrel steigen. Er liegt bei 98 Dollar pro Barrel. Aber das ist kein hoher Preis, wenn man die Möglichkeit betrachtet, dass sie eine Atomwaffe bekommen könnten.“

In dem Interview bestĂ€tigte Trump auch, dass er Israels MinisterprĂ€sident Benjamin Netanyahu (76) wĂ€hrend eines Telefonats am Montag als „verdammt verrĂŒckt“ bezeichnet hat – betont aber, dass sie als „KriegsprĂ€sident“ und „KriegsministerprĂ€sident“ gut zusammenarbeiten. Trump: „Ich war etwas verĂ€rgert darĂŒber, dass er stĂ€ndig mit dem Libanon kĂ€mpft“, sagte Trump. Die Angriffe hĂ€tten die FriedensgesprĂ€che zwischen den USA und dem Iran gefĂ€hrdet, da Teheran darauf bestehe, dass die israelischen Angriffe auf die Hisbollah eingestellt werden, bevor eine Vereinbarung zur Wiederöffnung der Straße von Hormus erreicht werden könne.

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