US-PrĂ€sident Donald Trump hat den Beginn der Blockade iranischer HĂ€fen in der StraĂe von Hormus bestĂ€tigt und mit der Zerstörung iranischer Boote gedroht. Nach den vorerst gescheiterten diplomatischen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Islamabad sagte der US-PrĂ€sident zudem am Abend, die Iraner hĂ€tten sich bei den USA gemeldet. Die iranische FĂŒhrung will "einen Deal machen", sagte Trump. Vonseiten des Iran gab es bislang keine öffentliche ĂuĂerung dazu.
Vance spricht von Fortschritten bei Verhandlungen
Trotz des Abbruchs waren die jĂŒngsten Verhandlungen mit dem Iran nach Ansicht von US-VizeprĂ€sident JD Vance produktiv. Der Iran habe sich zwar bewegt, mĂŒsse aber weitere ZugestĂ€ndnisse machen: Den USA geht es laut Vance vor allem darum, das hoch angereicherte Uran auĂer Landes zu schaffen und den Iran daran zu hindern, erneut Uran anzureichern. Laut US-Medienberichten fordern die USA vom Iran einen Verzicht ĂŒber 20 Jahre auf, der Iran bot demnach einen fĂŒnfjĂ€hrigen Stopp der Urananreicherung an.
Merz fordert diplomatische Lösung im Libanon
Vor dem Treffen zwischen Vertretern Israels und des Libanon in den USA hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ein Ende der KĂ€mpfe gefordert. Merz habe sich in einem Telefonat mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu dafĂŒr ausgesprochen, "die Kampfhandlungen im SĂŒden des Libanon zu beenden", teilte ein Sprecher mit. Merz "ermutigte" Netanjahu demnach, direkte GesprĂ€che mit der libanesischen Regierung aufzunehmen. Die Hisbollah mĂŒsse ihre Waffen niederlegen.
Hisbollah kritisiert Verhandlungen mit Israel
Der Chef der Hisbollah hat indes zu einem Abbruch von Verhandlungen aufgerufen. In einer Fernsehansprache forderte Naim Kassim die Regierung in Beirut auf, eine "historische Haltung" einzunehmen und das Treffen nicht stattfinden zu lassen. Israel strebt ein dauerhaftes Friedensabkommen und eine Entwaffnung der Hisbollah an, die libanesische Regierung will zunĂ€chst eine Waffenruhe im derzeitigen Krieg und einen Abzug israelischer Truppen aus dem SĂŒden des Landes erreichen.
EU will Staatshilfen wegen Kriegsfolgen ermöglichen
Die âEU-Kommission will Beihilferegeln âvorĂŒbergehend lockern und den Mitgliedstaaten mehr Spielraum bei der finanziellen UnterstĂŒtzung von Unternehmen einrĂ€umen, die unter den hohen Treibstoff- und DĂŒngemittelpreisen âleiden. Mit dem Schritt sollen Regierungen einen âTeil â der Kostensteigerungen âĂŒbernehmen dĂŒrfen, die seit dem Beginn des Irankriegs angefallen sind. Profitieren wĂŒrden davon âvor allem die Landwirtschaft, der StraĂenverkehr und die Schifffahrt. Normalerweise wacht âdie EU-Kommission streng ĂŒber die âVergabe staatlicher Beihilfen, um so Wettbewerbsverzerrungen im EU-Binnenmarkt zu verhindern. â