Die USA verstĂ€rken inmitten des Kriegs gegen den Iran zahlreichen ĂŒbereinstimmenden Berichten zufolge erneut ihre MilitĂ€rprĂ€senz im Nahen Osten. Die Nachrichtenagentur AP berichtete unter Berufung auf Regierungskreise, dass rund 2.500 Marineinfanteristen sowie mindestens ein weiteres Kriegsschiff in die Region verlegt werden.
Das amphibische Angriffsschiff , das zuvor in Japan stationiert war, ist demnach bereits auf dem Weg. Das berichtete zuerst das unter Berufung auf US-Beamte. Solche Schiffe werden fĂŒr seebasierte KriegsfĂŒhrung gegen Ziele an Land eingesetzt, etwa als TrĂ€ger amphibischer Fahrzeuge.
Die berichtete ebenfalls, 2.500 Marineinfanteristen seien in die Region unterwegs. Demnach sollen drei zusĂ€tzliche Kriegsschiffe entsandt worden sein. Der Sender ABC berichtete ĂŒber die Entsendung von drei Kriegsschiffen sowie 2.200 Marines.
US-StreitkrÀfte wollen militÀrische Optionen ausweiten
Bei den entsandten Soldaten handelt es sich den Berichten zufolge um Mitglieder einer sogenannten Marine Expeditionary Unit. Das sind spezialisierte VerbĂ€nde, die neben amphibischen Landungen auch fĂŒr die Absicherung von Botschaften, die Rettung von Zivilpersonen und Katastrophenhilfe ausgebildet sind.
Laut dem Nachrichtenportal geht die Aufstockung auf eine Anfrage des fĂŒr die Region zustĂ€ndigen Regionalkommandos Centcom zurĂŒck. Es gehe darum, im Krieg gegen den Iran mehr militĂ€rische Optionen verfĂŒgbar zu haben, hieĂ es unter Berufung auf einen hochrangigen US-Beamten. Demnach wĂ€ren die Soldaten auch in der Lage, BodeneinsĂ€tze durchzufĂŒhren. Ob es dazu kommt, wird bereits seit Tagen diskutiert. US-PrĂ€sident Donald Trump hat eine Entsendung von Bodentruppen nicht ausgeschlossen.
Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen gegen den Iran begonnen. Am ersten Kriegstag töteten sie den damaligen Obersten FĂŒhrer des Landes, Ajatollah Ali Chamenei, und zahlreiche weitere Mitglieder der iranischen FĂŒhrung. Der Iran greift seitdem mit Raketen und Drohnen Israel sowie mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region an.