Dortmund – So selbstbewusst darf man als Tabellenführer auch mal sein! Der BVB gewinnt 1:0 beim VfB Stuttgart, holt den vierten Sieg im vierten Bundesliga-Spiel – und lässt damit vorerst sogar die Bayern hinter sich. Dortmund steht erstmals seit 1.212 Tagen wieder an der Bundesliga-Tabellenspitze. Zuletzt war Dortmund am 21. Mai 2023 nach dem 33. Spieltag der Saison 2022/23 Tabellenführer – unmittelbar vor dem dramatischen Saisonfinale gegen Mainz.
Statt sich angesichts des Traumstarts kleinzumachen, schickt Geschäftsführer Lars Ricken (50) direkt eine kleine Ansage nach München. Ricken: „Für die Bayern wollen wir natürlich auch herausfordernd sein. Es geht auch schon mal darum, die Bayern ein bisschen zu ärgern, dass sie eben noch nicht da stehen, wo sie sich selber sehen.“
Ricken-Ansage in Richtung München
Der BVB will die Bayern ärgern! Und das mit ordentlich Rückenwind. Schon vergangene Saison war Dortmund die klare Nummer zwei in Deutschland, landete mit 73 Punkten auf Platz zwei. Das Problem: Meister Bayern war mit 16 Punkten Vorsprung trotzdem weit enteilt.
In dieser Saison soll der Abstand kleiner werden. Der perfekte Start zeigt: Die Borussia ist bereit!
Auch in Stuttgart bewies die Mannschaft von Trainer Niko Kovac (54) erneut, dass sie enge Spiele ziehen kann. Maximilian Beier (23) erzielte das entscheidende 1:0, danach verteidigten die Dortmunder den Vorsprung mit aller Macht.
Genau diese Widerstandsfähigkeit gefällt Ricken. Der BVB-Boss: „Ich habe eine Mannschaft gesehen, die sich gewehrt hat. Nicht nur natürlich kämpferisch, auch nachher nach der 1:0-Führung, die den Sieg über die Zeit gebracht hat, sondern auch mutig nach vorne verteidigt.“
Eine Meister-Kampfansage soll das nach vier Spieltagen trotzdem noch nicht sein.
Ricken: „Wir sollten jetzt nicht schon ganz auf den Mai gucken. Wir haben auch viele Themen gesehen, wo wir uns noch weiter verbessern können.
Klar ist: Die Bayern müssen aktuell erst einmal nach Dortmund schauen. Und genau das will der BVB möglichst lange so lassen.