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Experiment mit Alkohol und Backpulver: Stichflamme! Vorschüler schwer verbrannt

Experiment mit Alkohol und Backpulver: Stichflamme! Vorschüler schwer verbrannt
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Castel di Lama – Es sollte ein beeindruckendes Experiment werden, aber die Vorführung vor einer Vorschulgruppe in einem Kindergarten endete im Chaos! In der kleinen italienischen Gemeinde Castel di Lama (Region Marken) sind ein Junge und ein Mädchen (beide 5) schwer verletzt worden. Bei einer Feuer-Show des Personals erfasste eine Stichflamme die beiden Kleinen. Unklar ist bislang, wie viele Erzieher bzw. Lehrkräfte an dem Unglück beteiligt waren.

Die „Feuerschlange“ ist eigentlich ein echter Hingucker: Dabei werden Zucker und Backpulver durch die Zugabe von Ethanol entzündet, es bildet sich ein großer, schwarzer Wurm. In diesem Fall verwendeten die Verantwortlichen aber zu viel von dem Alkohol und hielten nicht genügend Abstand zu den Kindern, was zur Katastrophe führte. Die beiden Kinder erlitten schwere Verbrennungen, mussten in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Staatsanwaltschaft Ascoli ermittelt jetzt wegen schwerer Körperverletzung, wie italienische Medien berichten. Noch ist nicht bekannt, gegen wie viele Verdächtige sich die Ermittlungen richten. Nach bisherigen Erkenntnissen waren zum Zeitpunkt des Unglücks vier Pädagogen mit den Kindern im Raum; die Beteiligten werden aktuell befragt. Der Kindergarten blieb am Donnerstag geschlossen.

Verletzungen nicht lebensbedrohlich

Die Tageszeitung „Il Resto del Carlino“ berichtet, dass die Stichflamme Panik auslöste. Die Haare des Mädchens sollen Feuer gefangen haben. Eine Erzieherin sei daraufhin mit ihr aus dem Raum gerannt, andere versuchten, den Brand mit Wasser zu löschen. Die beiden Verletzten wurden zunächst mit dem Hubschrauber ins Kinderkrankenhaus Salesi in Ancona geflogen. Am Mittwochabend folgte die Verlegung ins Zentrum für Schwerbrandverletzte in Cesena. Dort werden sie jetzt wegen ihrer schweren Verbrennungen behandelt.

Der Zustand der beiden Vorschüler ist den Berichten zufolge ernst, aber nicht lebensbedrohlich.

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