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Formel 1 droht in Malaysia ein Chaos-Rennen

Formel 1 droht in Malaysia ein Chaos-Rennen
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Malaysia rüstet sich für die Formel 1. Auf dem Sepang International Circuit wird am Sonntag (9 Uhr, Sky live und Liveticker bei BILD.de) der Große Preis von Bahrain ausgetragen. Das Rennen stand eigentlich im April auf dem Rennkalender, wurde aber wegen des Krieges im Nahen Osten sowohl zeitlich als auch geografisch verschoben.

Die Strecke ist nicht neu, die Königsklasse des Motorsports war hier von 1999 bis 2017 regelmäßig zu Gast. Und erlebte auf dem 5,543 Kilometer langen Kurs einige große Momente.

2013 ignoriert Sebastian Vettel (39) hier die Teamorder von Red Bull („Multi21“), Mark Webber (50) nicht zu attackieren. Vettel überholt den Australier und gewinnt das Rennen. Unmittelbar im Anschluss kommt es zu einem Wortgefecht im Cool-Down-Room.

Drei Jahre später liegt Lewis Hamilton (41) kurz vor Rennende in Führung, dann platzt ihm im Mercedes der Motor. Er scheidet aus, Nico Rosberg (41) kämpft sich auf Platz 3 und wurde am Ende der Saison Weltmeister.

Aber auch das Wetter spielt immer wieder eine Rolle. Die Region ist für plötzliche, heftige Regenfälle bekannt. 2009 muss das Rennen wegen eines Monsuns vorzeitig abgebrochen werden. Jenson Button (46) erhält für seinen Sieg nur fünf Punkte (statt der damals üblichen zehn).

Formel 1: Regen, Hitze, Reifen – droht in Malaysia ein Chaos-Rennen?

Auch 2026 könnte der Regen in Sepang wieder eine Rolle spielen. Max Verstappen (29/Red Bull): „Wenn es hier regnet, wird es nass und dann ist es sehr rutschig.“

Und Arvid Lindblad (19/Racing Bulls) sagt: „Es muss vielleicht einen verrückten Sturm geben, und man hat Glück mit dem Zeitpunkt des Boxenstopps und macht dann unfassbar viel Rundenzeit gut.“

Lindblad steht vor seinem ersten Rennen in Malaysia, kennt die Strecke überhaupt nicht. Genau wie die meisten seiner Konkurrenten. Gerade mal zehn der 22 Fahrer im Feld sind dort schon gefahren.

Sein Kollege Oliver Bearman (21/Haas) sieht mögliche Probleme bei den Reifen im Regen: „Ehrlich gesagt habe ich nicht viel Gutes von Leuten gehört, die sie getestet haben. Ich habe gehört, dass es anspruchsvolle Reifen sind. Aber sie sind für jeden ein Fragezeichen.“

Und auch die Hitze könnte ein Faktor werden. Die Formel 1 hat bereits eine Warnung für die Zeit des Rennens herausgegeben. Verstappen sieht das aber locker: „Man schwitzt ein bisschen mehr, also packt man ein paar Unterhosen mehr ein.“

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