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„Gefährlicher Irrsinn“, „bodenlose Frechheit“: Union attackiert designierten Linken-Chef

„Gefährlicher Irrsinn“, „bodenlose Frechheit“: Union attackiert designierten Linken-Chef
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Potsdam/Berlin – Jetzt reagiert die Union auf die Faschismus-Anschuldigung des neuen Linken-Chefs Luigi Pantisano (46)! Der stellte die Union im BILD-Interview in eine Linie mit Faschisten. Führende Politiker von CDU und CSU werfen ihm in BILD „ideologische Verblendung“ vor und fordern Konsequenzen.

CDU-General Carsten Linnemann (48) zu BILD: „Spätestens jetzt muss jedem klar sein, wie gefährlich diese Partei für unser Land und für unsere Demokratie ist. Der Antisemitismus ist bei den Linken keine Randerscheinung, sondern in der Mitte der Partei angekommen. Und: Wer Christdemokraten mit Faschisten gleichsetzt, disqualifiziert sich für jede politische Verantwortung.“

Auch Klaus Holetschek (61), CSU-Fraktionschef in Bayern, sagt zu BILD: „Was Pantisano da sagt, ist gefährlicher Irrsinn und absolute ideologische Verblendung! Die CDU mit Faschisten gleichzusetzen ist eine bodenlose Frechheit gegenüber Millionen demokratischer Wähler – und ein Schlag ins Gesicht all jener, die echten Faschismus erlebt und erlitten haben.“ Pantisano solle sich lieber um die explodierenden Straftaten aus dem linken Lager beschäftigen, so Holetschek.

Union: „Diese Brandstifter links liegen lassen“

Pantino sagte BILD am Freitag: „Letztlich gibt es gerade gar keinen Unterschied zwischen der CDU, die faschistische Politik macht, der AfD oder den Faschisten selbst.“ Am Samstag ruderte Pantisano bei der Deutschen Presseagentur zurück, er habe sich „verkürzt“ ausgedrückt. Im gleichen Zug unterstellte er der Union, „immer ungehemmter menschenfeindliche Ressentiments“ anzusprechen. Von den Delegierten wird Pantisano mit einem Horror-Ergebnis von 53 Prozent zum Co-Chef von Ines Schwerdtner (36; 85 Prozent) gewählt.

Trotz des geltenden Unvereinbarkeitsbeschlusses werben mit Blick auf die ostdeutschen Landtagswahlen immer wieder Unionspolitiker für einen pragmatischeren Umgang mit der Linken. Jetzt sagt Johannes Volkmann (29, CDU) zu BILD: „Angesichts der antisemitischen Ausfälle auf diesem Parteitag sind alle Demokraten gut beraten, diese Brandstifter links zu lassen.“

Die Aussage Pantisanos sorgte selbst bei führenden Linken für Kopfschütteln und Entsetzen. Eva von Angern (49), Spitzenkandidatin der Linken in Sachsen-Anhalt, sagt zu BILD: „Ich trenne ganz klar zwischen AfD und CDU. Und meine Lebensrealität ist, dass die CDU tatsächlich eine demokratische Partei ist. Das heißt nicht, dass ich nicht politisch kritisiere, was an der einen oder anderen Stelle passiert. Aber für mich ist die CDU keine faschistische Partei.“

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