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Massud Peseschkian: US-Minister stellt Rückflug infrage

Massud Peseschkian: US-Minister stellt Rückflug infrage
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Washington – Die US-Regierung erhöht den diplomatischen Druck auf den Iran an allen Fronten! Jetzt könnte einer persischen Top-Delegation sogar ein faktisches Flugverbot in die Quere kommen. Mittendrin: Irans Präsident Massud Peseschkian. Der Regierungschef könnte vor einem ungewöhnlichen Problem stehen – nach seinem Auftritt bei der UN-Generalversammlung steht seine Heimreise auf der Kippe.

Anlass ist eine Aussage von US-Finanzminister Scott Bessent. In einem Interview mit „Fox News“ heizt er Spekulationen an: „Ich weiß nicht, wie die iranischen Vertreter bei den Vereinten Nationen nach Hause kommen werden.“

Irans Präsident könnte Opfer neuer Flugdoktrin werden

Hintergrund sind neue Sanktionen der US-Regierung gegen den Iran. Washington versucht, den Luftverkehr der Islamischen Republik weitgehend abzuschneiden und andere Staaten unter Druck zu setzen, iranische Flugzeuge nicht mehr abzufertigen. Nach Angaben Bessents sind bereits zahlreiche internationale Verbindungen weggefallen.

Ob die Maschine des iranischen Präsidenten in New York jetzt z.B. einfach nicht betankt wird, bleibt offen. Dennoch sorgen die Aussagen des Ministers für Aufsehen. Sollte die US-Regierung den Rückflug blockieren, wäre das eine nie dagewesene Provokation bei einem Besuch im Rahmen der Vereinten Nationen. Denn diplomatischer Usus ist: Selbst verfeindete Staats- und Regierungschefs haben beim Weg zur UN eigentlich freies Geleit.

Trump droht Iran

Die Spannungen zwischen beiden Ländern haben sich jedoch zuletzt weiter verschärft. US-Präsident Donald Trump fordert von Teheran weitreichende Zugeständnisse und hatte den Druck auf die Führung des Landes bei der UN-Vollversammlung erneut erhöht – er droht mit totaler Vernichtung.

Der Iran reagiert mit scharfen Warnungen. Sicherheitsratssekretär Mohsen Rezaei appelliert: „Wir bitten alle Staaten der Region, nicht bei diesem amerikanischen Abenteuer mitzumachen.“ Konkret droht er auch, Flughäfen in Reichweite sonst lieber zu zerstören. Motto: Wenn wir nicht landen können, soll es auch kein anderer können!

Präsident Peseschkian steht im Iran unter Druck

In Teheran wird die Entwicklung auch innenpolitisch aufmerksam verfolgt. Kritiker des Präsidenten hatten seine Reise nach New York schon im Vorfeld als Fehler bezeichnet. Sollte die Rückkehr tatsächlich kompliziert werden, dürfte das den Druck auf Peseschkian weiter erhöhen.

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