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Sie war von Mercedes-Boss Wolff: Interne-Mail in der Formel 1 geleakt

Sie war von Mercedes-Boss Wolff: Interne-Mail in der Formel 1 geleakt
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Diese Mail war nur für die Mitarbeiter des Formel-1-Teams von Mercedes bestimmt, aber jetzt kann sie die ganze Welt lesen. Boss Toto Wolff (54) hat sie geschrieben unter dem Betreff „Our success“ („Unser Erfolg“), 1094 Wörter ist sie lang. Es geht um den WM-Triumph von Kimi Antonelli (20).

„Geleakt“ hat die Mail Bradley Lord (46), der stellvertretende Boss des Rennstalls. Auf LinkedIn schreibt er zu den sieben Screenshots der Nachricht: „Das Teilen interner E-Mails gehört bei uns eigentlich nicht zum guten Ton, daher hoffe ich, dass mir die verantwortlichen Stellen in der IT und der Personalabteilung verzeihen, dass ich bei dieser Gelegenheit die Initiative ergreife. Heute Morgen ist jeder von uns – egal ob in Brackley, Brixworth oder Brasilien – mit dieser E-Mail vom Chef aufgewacht.“

In der Mail heißt es: „Der Erfolg hat viele Väter. Niederlagen sind Waisen. So lautet das Sprichwort. Aber wenn ich darüber nachdenke, wie Kimi Weltmeister wurde, habe ich das Gefühl, dass mir viel zu viel Anerkennung für eine Geschichte zuteil wird, die so vielen Menschen gehört.“

Dann dankt er den Menschen, die den Erfolg möglich gemacht haben. Und beginnt mit Kimis Eltern Marco und Veronica. Dazu schreibt der Österreicher: „Als Kart-Vater weiß ich selbst, wie schwer es ist, die richtige Balance zwischen Ermutigung und strenger Liebe zu finden. Marco meistert diese Herausforderung Tag für Tag. Und wenn es darum geht, wann man Kimi antreiben und wann man ihm Raum geben muss, sind wir instinktiv auf einer Wellenlänge.Aber das, was sie Kimi gegeben haben, geht weit über den Rennsport hinaus. Seine Bescheidenheit, Integrität und Loyalität, kombiniert mit seinem außergewöhnlichen Ehrgeiz und seiner Entschlossenheit, sind Eigenschaften, die aus seinem Elternhaus stammen. Wir mögen ihm geholfen haben, diese Werte auf dem Weg weiterzuentwickeln, aber das Fundament wurde von seiner Familie gelegt. Einen besseren Start ins Leben hätte er sich nicht wünschen können.“

Auch Kimis Kart-Trainer, sein Entdecker, Ingenieure und Renningenieure, Team-Kollege George Russell (28), Bradley Lord, die Presseabteilung, die Arbeiter in den Fabriken, Partner und Sponsoren werden in der Mail erwähnt und mit Dank bedacht. Genau wie Totos Frau Susie (43): „Als ich die Entscheidung abgewogen habe, Kimi ins Auto zu setzen, hat sie mich ermutigt, meinen Instinkten zu vertrauen und den Mut zu haben, das durchzuziehen, was ich für richtig halte. Jemanden an seiner Seite zu haben, der sowohl die beruflichen Konsequenzen als auch das persönliche Gewicht solcher Entscheidungen versteht, macht einen enormen Unterschied.“

Wolff: „Dies ist nicht meine Erfolgsgeschichte“

Die Mail endet mit den Worten: „Wenn mir Leute sagen, dass ich Anerkennung dafür verdiene, Kimi entdeckt oder ihn zum Weltmeister gemacht zu haben, weiß ich, wie viele andere weit mehr dazu beigetragen haben, als ihnen jemals Kredit für gegeben wird. Ja, ich habe an ihn geglaubt. Und ja, an einem bestimmten Punkt musste ich eine Entscheidung treffen und dazu stehen. Aber an jemanden zu glauben ist viel einfacher, wenn so viele gute Menschen einem bereits jeden Grund gegeben haben zu glauben. Dies ist nicht meine Erfolgsgeschichte. Es ist unsere. Und ich könnte nicht stolzer auf jeden Einzelnen sein, der Teil davon war.“

In seinem LinkedIn-Post schreibt Lord, dass weder er noch die Presseabteilung bei der Formulierung von Wolffs Mail geholfen haben.

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