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US-Arzt im Kongo infiziert: Ebola-Patient aus Berliner Charité entlassen

US-Arzt im Kongo infiziert: Ebola-Patient aus Berliner Charité entlassen
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Berlin – Nach gut zwei Wochen Behandlung in der Berliner Charité ist der US-amerikanische Ebola-Patient aus dem Krankenhaus entlassen worden. Arzt Peter Stafford (39), der sich in der Demokratischen Republik Kongo infiziert hatte, ist gesund genug, um heimzukehren.

Wie die Klinik mitteilte, befinde er sich in gutem Gesundheitszustand. Seit dem 30. Mai sei kein Virus mehr bei ihm nachgewiesen worden. Das zuständige Gesundheitsamt hob die Isolationsanordnung daher um 12 Uhr auf. Die Maßnahme sei im Einklang mit international üblichen Kriterien, so die Charité.

Mit Ebola infizierter Arzt in Berlin behandelt

Von Uganda aus flog der Patient mit einem Spezialflugzeug nach Berlin. Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen brachte man ihn in die Charité. Behandelt wurde er in einer Sonderisolierstation auf dem Campus Virchow-Klinikum.

Am 20. Mai war der Mann in der Charité aufgenommen worden. Ärzte wiesen mit einem PCR-Test eindeutig das seltene Bundibugyo-Virus nach, eine Art des Ebola-Virus. Seine Ehefrau und die vier Kinder kamen kurz darauf nach Berlin. Sie galten als „Hochrisikokontakte“, hatten aber keine Symptome. Die Familie blieb in einem getrennten Teil der Station in Quarantäne.

Der US-Patient selbst richtete bewegende Worte an das Klinik-Team: „Ich wurde erstklassig versorgt, unter anderem mit experimentellen Therapien, die derzeit zur Behandlung dieser Virusart erprobt werden“, heißt es in einer Mitteilung der Charité. „Meine Dankbarkeit lässt sich mit Worten nicht angemessen beschreiben.“

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