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WM 2026: Iran und Ägypten protestieren gegen Pride-Match am Samstag

WM 2026: Iran und Ägypten protestieren gegen Pride-Match am Samstag
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Seattle – Von wegen nur Fußball! Vor dem brisanten WM-Duell zwischen Iran und Ägypten am Samstag (5 Uhr) droht jetzt der nächste Eklat. Sportlich ist in Gruppe G noch alles offen. Ägypten führt mit vier Punkten und hat den Gruppensieg vor Augen. Der Iran (2 Punkte) kann die Nordafrikaner aber noch von Platz 1 verdrängen. Auch Belgien (2) und Neuseeland (1) hoffen noch auf das Achtelfinale.

Doch plötzlich steht nicht mehr nur der Ball im Mittelpunkt – sondern die Regenbogenfahne! Die Partie in Seattle wurde bereits vor Monaten zum offiziellen „Pride Match“ erklärt. In der US-Metropole findet traditionell am letzten Juni-Wochenende ein großes Festival der LGBTQ+-Community statt. Ausgerechnet dort treffen nun mit Iran und Ägypten zwei muslimisch geprägte Länder aufeinander, die mit der Pride-Bewegung nichts anfangen können.

Jetzt machen beide Verbände gemeinsam Front gegen die Fifa! Nach Informationen von „The Athletic“ fordern Iran und Ägypten den Weltverband auf, sämtliche Pride-Aktionen und Regenbogen-Symbole rund um das Spiel zu unterbinden. In einem gemeinsamen Protestschreiben verlangen die Verbände, dass „keine entsprechenden Zeremonien oder Werbeaktionen“ im Stadion stattfinden.

Homosexuelle Menschen werden im Iran verfolgt

Sogar über drastische Maßnahmen wurde offenbar gesprochen. Hinter den Kulissen kursierten Szenarien von einem Boykott oder gar einem Spielabbruch! Besonders im Iran ist die Ablehnung extrem. Homosexuelle Menschen werden dort massiv verfolgt, für gleichgeschlechtliche Beziehungen droht sogar die Todesstrafe. Auch in Ägypten können homosexuelle Handlungen strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Die Fifa hält bislang dagegen. Die Weltmeisterschaft sei ein „inklusives Event“, erklärte der Verband. Fans aller sexuellen Orientierungen seien bei den Spielen willkommen. Und in Seattle gibt man sich kämpferisch. Aus dem Organisationskomitee heißt es: „Lasst uns die Menschen willkommen heißen – und zeigen, wie stolz wir sind.“ Vor dem Anpfiff steht deshalb fest: Dieses Spiel wird weit mehr als nur ein Kampf um den Gruppensieg.

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