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Terrorchef verkündet: Hisbollah lehnt Waffenruhe zwischen Israel und Libanon ab

Terrorchef verkündet: Hisbollah lehnt Waffenruhe zwischen Israel und Libanon ab
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Beirut – Die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz lehnt die jüngste Waffenruhevereinbarung zwischen Israel und der libanesischen Regierung ab. Hisbollah-Chef Naim Kassem teilte am Donnerstag mit, ein Rückzug seiner Kämpfer aus dem Südlibanon, wie in der Vereinbarung gefordert, würde eine Kapitulation bedeuten. Er forderte einen vollständigen Rückzug Israels aus dem Libanon.

Der Hisbollah gehe es um ein Ende der Aggression, eine Waffenruhe und einen Rückzug Israels, sagte Kassem. „Wir haben gegenüber keiner Partei zugesagt, den Widerstand einzustellen, solange die Besatzung andauert.“

Angriffe gehen weiter

Ungeachtet der Vereinbarung halten die Gefechte im Libanon an, und israelische Truppen haben weite Teile des Südens eingenommen. Libanesische Staatsmedien meldeten israelische Drohnenangriffe im Süden des Landes mit mindestens einem Todesopfer. Auch ein serbischer Blauhelmsoldat wurde getötet, wie die Regierung in Belgrad mitteilte. Der Blauhelmsoldat sei bei einem nächtlichen Angriff auf einen UN-Stützpunkt getötet worden, teilte die UN-Friedensmission im Libanon (Unifil) mit. Zwei weitere Blauhelmsoldaten seien verletzt worden, hieß es weiter. Der Soldat sei am Morgen „den schweren Verletzungen erlegen, die er erlitten hatte, als Mörsergranaten seine Stellung trafen“.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Belgrad handelt es sich bei dem Toten um einen Staatsbürger Serbiens. Er sei „nach seiner Verletzung in einem Krankenhaus auf dem Stützpunkt notärztlich versorgt und anschließend per Hubschrauber ins Universitätsklinikum in Beirut gebracht wurde, wo er starb“, erklärte das Ministerium. Es ist der siebte Blauhelmsoldat, der seit Beginn des Konflikts Anfang März getötet wurde.

Die libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete am Donnerstag von israelischen Drohnenangriffen auf Straßen an mehreren Orten im Südlibanon, bei denen es mindestens ein Todesopfer gegeben habe.

Die israelische Armee teilte ihrerseits mit, dass im Norden Israels Luftalarm ausgelöst worden sei. Bei dem ersten Vorfall sei ein „feindliches Flugzeug in der Gegend von Kfar Juval“ festgestellt worden. Ein zweiter Alarm in der Gegend von Al-Aramsche habe sich als Fehlalarm herausgestellt.

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