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Bayern marschieren ins BBL-Finale: Titel trotz Ausfall von Andreas Obst

Bayern marschieren ins BBL-Finale: Titel trotz Ausfall von Andreas Obst
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Die Bayern marschieren in Richtung Titelverteidigung! Der deutsche Meister gewinnt gegen die Telekom Baskets Bonn auch das dritte Playoff-Halbfinalspiel in der Easycredit Basketball-Bundesliga – 77:57. Das 3:0 in der Best-of-Five-Serie. Die Münchner ziehen ungefährdet ins BBL-Finale ein – und das sogar ohne MVP Andreas Obst! Der Welt- und Europameister ist nicht dabei. Zuletzt hatte ihn ein fiebriger Infekt ausgeknockt.

Wer soll diese Super-Bayern stoppen? Der Hauptrunden-Gewinner will zum dritten Mal in Folge den Meister-Titel holen – und in dieser Form ist die Star-Truppe von Headcoach Svetislav Pesic kaum aufzuhalten!

Die Bayern dominieren von Beginn an die Partie. Auch ohne ihren Superstar-Dreierschützen! Beim 13:13 schöpfen die Bonner Fans kurz Hoffnung – selbst beim 17:19 am Ende des ersten Viertels ist noch alles drin für die Gastgeber. Und dann? Die Bayern gewinnen das zweite Viertel mit 18:8, gehen mit 37:25 in die Halbzeit.

Unbesiegbar auch ohne Andi Obst! Bayern Baskets feiern Einzug ins BBL-Finale

Kurios: Zur Pause gibt Bayerns Isiaha Mike Dyn gibt Dyn ein Interview und stellt fest, dass die Defensive besser sein könnte. Das ist mal eine Ansage, wenn man nur acht Punkte in einem Viertel zulässt.

Dyn-Experte und Bundesliga-Spieler Kostja Mushidi (Niners Chemnitz): „Game 1 war so ein Wachrüttler für die Bayern. Sie haben gemerkt: Oh, wir müssen hier was investieren. Und das tun sie jetzt auch. Sie haben in Game 2 toll performt und machen genau da weiter.“ Mushidi glänzt mit Insider-Wissen („Pesic hat nach Game 1 eine Stunde und 30 Minuten Video-Analyse gemacht“) und mit lockeren Sprüchen („Gegen Vladimir Lucic zu spielen – das ist wirklich eklig! Aber er ist einfach einer der Besten, die wir je hatten“).

Mushidi zur Bayern-Dominanz: „Merkst du das, dass mit Andi Obst der MVP fehlt?“

Auch nach Wiederbeginn lassen die Gäste nichts mehr anbrennen, stehen nach dem 3:0 gegen die tapfer kämpfenden Bonner total verdient im BBL-Finale.

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