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FC Bayern: Eberl über Kane: „Tut ihm jetzt gut, mal nach England zu gehen“

FC Bayern: Eberl über Kane: „Tut ihm jetzt gut, mal nach England zu gehen“
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Mainz/München – Diese Aussage von Max Eberl (53) kommt ein bisschen unerwartet. Der Sportvorstand des FC Bayern sagte am Samstagabend nach dem 2:1 seines Teams in Mainz angesprochen auf Super-Stürmer Harry Kane (33) den überraschenden Satz: „Ich glaube, es tut ihm jetzt gut, einfach mal nach England zu gehen.“

Damit spielte Eberl auf die nun anstehende Länderspielpause vom 9. bis 17. November an, in der Kane für seine englische Nationalelf im Einsatz sein wird. Wie es zu der Aussage kam? BILD hatte Eberl zuvor auf die immer größer werdende Tor-Delle des Superstürmers angesprochen. Denn das Spiel in Mainz war für Kane bereits der vierte Pflichtspiel-Einsatz in Folge ohne eigenen Treffer. Zuvor war der Engländer bereits in der Champions League bei Atlético Madrid (2:0) sowie in der Bundesliga gegen Dortmund (2:2) torlos geblieben. Und vor dem 6:1 im Pokal gegen Magdeburg, bei dem er nicht zum Einsatz kam, hatte Kane beim 3:1 in Freiburg ebenfalls schon einen Einsatz ohne Tor.

Für den Top-Torjäger (156 Treffer in 162 Bayern-Spielen) ist das eine ungewöhnlich lange Durststrecke – und das ausgerechnet rund um seinen Gewinn des Ballon d'Or am 26. Oktober!

Danach gefragt, machte Eberl zunächst deutlich, weiterhin extrem zufrieden mit Kane zu sein. Der Sportchef sagte: „Erstmal ist es wichtig, dass er dann an Toren beteiligt ist. Denn der Assistgeber ist genauso wertvoll wie der Torschütze.“ Was Eberl meint: Trotz seiner Tor-Delle war Kane zuletzt wie gewohnt als Spielgestalter wichtig für seine Mannschaft. Gegen Atlético bereitete er einen Treffer vor, gegen Mainz gleich zwei. In der Bundesliga ist Kane damit jetzt sogar gemeinsam mit Leipzigs Antonio Nusa (21) der Assist-King (beide sieben Vorlagen).

„Wird dann einfach wieder Harry Kane sein“

Dennoch glaubt Eberl, dass Kane davon profitieren wird, nun für ein paar Tage zur englischen Nationalelf zu reisen, um all den Wirbel rund um seine Weltfußballer-Wahl zu verarbeiten: „Ich glaube, dass die letzten 14 Tage für Harry unfassbar emotional waren mit allem, was er erleben durfte“, spielte Eberl auf die vielen Ehrungen an, die Kane nach dem Gewinn des goldenen Balls bekam. Und dann erklärte der Sportvorstand: „Ich glaube, es tut ihm jetzt gut, einfach mal nach England zu gehen. Dort wird er nicht weniger gefeiert, weil er dort den alleinigen Rekord für die meisten Länderspiel-Einsätze für England brechen wird, wenn er eingesetzt wird (aktuell mit Peter Shilton gleichauf bei 125 Spielen; d. Red.). Aber danach wird er einfach wieder Harry Kane sein, die Nummer neun, die bei uns dann wieder Tore schießen wird.“

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