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Lehrer-Präsident: Frauenbild unter Migranten-Schülern ist gefährlich!

Lehrer-Präsident: Frauenbild unter Migranten-Schülern ist gefährlich!
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Berlin – Hilfe, unsere Schüler können nicht mehr miteinander umgehen!Lehrer in Deutschland sehen das Verhalten von Schülern inzwischen als ihre größte berufliche Herausforderung. Das geht aus dem Deutschen Schulbarometer 2026 der Robert Bosch Stiftung hervor. Demnach nennen 46 Prozent der Befragten das Auftreten der Schüler insgesamt als zentrales Problem – deutlich mehr als noch 2024 mit 35 Prozent. Bitter: Schon an Grundschulen wird teils heftig gemobbt!

So heißt es, abwertendes Verhalten von Schülern sei schon „in der Grundschule präsent, insbesondere stereotype Bemerkungen über Frauen und Mädchen oder Menschen anderer Herkunft“. Konkret geben Lehrer an, dass abwertende Kommentare über Mädchen und Frauen (73 Prozent), Menschen anderer Herkunft (76 Prozent) sowie Menschen mit Behinderungen (67 Prozent) mindestens einmal im Quartal vorkommen.

Lehrer-Präsident: Problematisches Frauenbild unter Migranten

Lehrer-Präsident Stefan Düll (61) schlägt gegenüber BILD Alarm: „Das zeitgemäße und moderne Frauenbild, das wir in Deutschland gerne hätten, wird nicht unbedingt von allen Kulturen und sozialen Milieus geteilt, die in Deutschland leben. Das erfüllt mich mit Sorge.“ Vor allem bei bestimmten Zuwanderern erlebe man ein problematisches Frauenbild.

Sozialverhalten das größte Problem

Auch insgesamt verschärfen sich Umgangston und Auftritt. Lehrer leiden vor allem unter dem Sozialverhalten der Schüler (25 Prozent). Genannt werden auch mangelnde Motivation und fehlender Lernwille (13 Prozent), psychische Probleme (7 Prozent) sowie Konzentrationsprobleme, Aggressivität, Gewalt, Mobbing sowie problematische Mediennutzung und der negative Einfluss der sozialen Medien (jeweils 5 Prozent).

Jeder vierte Lehrer würde gerne hinschmeißen

Das hat schwere Folgen für das Befinden von Lehrern. Zwar geben 83 Prozent der Lehrer an, mit ihrem Beruf zufrieden zu sein. Gleichzeitig würde jedoch mehr als jede vierte Lehrkraft (28 Prozent) den Beruf wechseln, wenn sich die Gelegenheit dazu böte. Ein Viertel der Befragten fühlt sich mehrmals pro Woche von der Arbeit in der Schule emotional erschöpft, zwölf Prozent sogar täglich. Grund: Vor allem gewalttätige Schüler. Entsprechend groß ist der Wunsch nach Fortbildungen: Fast jede zweite Lehrkraft (47 Prozent) möchte mehr Unterstützung beim Umgang mit psychisch belasteten Schülern.

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