Wörthersee – Jetzt können Sie sich den Traum vom Schloss am Wörthersee erfüllen! Doch wer hier einziehen will, braucht vor allem eins: ein riesiges Vermögen. Rosa Fassade, Türmchen, eigenes Bootshaus und 300 Meter Privat-Ufer: Dieses Anwesen spielt in einer ganz eigenen Liga! Jetzt steht das legendäre Schloss Sekirn der verstorbenen Kaufhaus-Erbin Heidi Goëss-Horten (†81) zum Verkauf.
Das Luxus-Anwesen am Südufer des Wörthersees wird von einem Makler aus Velden unter dem Namen „The Grand“ angeboten. Der Kaufpreis bleibt aber geheim. Auch auf BILD-Anfrage nennt der Makler keine Summe. Den Preis erfahren nur ernsthafte Kaufinteressenten. Dabei kursiert bereits eine gewaltige Zahl: Erst Anfang des Jahres soll das Anwesen für rund 80 Millionen Euro an den Klagenfurter Bauträger Riedergarten verkauft worden sein. Offiziell bestätigt wurde dieser Betrag allerdings nie. Warum das Schloss jetzt schon wieder auf dem Markt ist, bleibt ebenfalls offen.
Beste Lage am Wörthersee
Fest steht aber: Die Dimensionen sind gigantisch. Das Grundstück umfasst knapp 28.000 Quadratmeter, die Villa selbst rund 1864 Quadratmeter. Dazu kommen ein Nebengebäude mit 578 Quadratmetern, ein Badehaus, ein Bootshaus und ein beheiztes Gewächshaus. Im Inneren setzt sich der Luxus der Immobilie am Südufer des Wörthersees im Ort Sekirn (Kärnten) fort. Laut Exposé gehören Marmorböden, edle Parkettböden, Stuckdecken und Holzvertäfelungen zur Ausstattung. Im Untergeschoss befindet sich ein Spa mit Indoor-Pool und Wasserkaskade.
Das absolute Highlight: die direkte Lage am Wörthersee. Das private Bootshaus bietet Platz für vier Boote – dazu kommen weitläufige Parkanlagen und ein eigener 300 Meter langer Seezugang.
Riesenvermögen floss in Stiftung
Heidi Goëss-Horten starb im Juni 2022 im Alter von 81 Jahren. Die Kunstsammlerin und Witwe des Kaufhaus-Unternehmers Helmut Horten hinterließ neben ihrem Drei-Milliarden Euro-Vermögen auch eine der exklusivsten Seeliegenschaften Österreichs. Da Horten keine leiblichen Kinder hatte und ihr dritter Ehemann Kari Goëss auf das Erbe verzichtete, floss das Geld in die Helmut-Horten-Stiftung.