Rumms! Deutlich wie nie hat US-General a.D. Ben Hodges (68), ehemaliger Oberkommandierender der US-Armee in Europa, jetzt bei Maybrit Illner (61) eine schlimme Befürchtung ganz offen ausgesprochen: Nach seinem Urteil hat Putin Trump komplett im Sack.
Hodges nach den von Trump & Co. krachend verlorenen Kongresswahlen wörtlich: „Das ist ganz klar, dass Trump irgendwie von Wladimir Putin unter Druck gesetzt wird. Ich glaube, er ist gekauft worden!“
Trump ist dem General peinlich
Die Konsequenzen, so der US-General gnadenlos weiter: „Der Präsident kann jetzt entweder gestehen und sagen: ‚Okay, ich gehöre zu Putin’, oder er zieht das so lange wie möglich hinaus und hofft, dass der nächste, der auf ihn folgt, ihn vor strafrechtlicher Verfolgung schützen wird. Für mich als Amerikaner kann ich nur sagen: Wir hatten noch nie einen perfekten Präsidenten, aber es ist so peinlich, einen Präsidenten zu haben, der nicht nur selbst korrupt ist, sondern auch anderen die Möglichkeit gibt, korrupt zu sein.“
Einen letzten Ausweg für Trump deutete ZDF-Amerikakorrespondent Elmar Theveßen (59) auch gleich an, mit einem Hinweis auf Trumps Vorgänger: „Man muss sagen, dass Joe Biden das Signal schon vorher gesetzt hatte, indem er durch eine präventive Begnadigung sichergestellt hat, dass seinem Sohn Hunter Biden nichts passiert. Genau dasselbe hat Donald Trump jetzt eben seinem Umfeld, seiner Familie versprochen.“ Nach der Niederlage der Republikaner drohen jetzt Untersuchungen im Kongress. Die könnten laut Theveßen am Ende sogar zu Strafverfahren führen.
„Sektlaune ist gerechtfertigt“
„Inkompetenz und Korruption sind ja, wie man erkennen kann, zwei wichtige Faktoren, über die Autokraten oder Möchtegern-Autokraten stolpern können“, warnte Politikwissenschaftler Frank Sauer (46). „Systeme, die noch die Reinigungskraft aufbringen, solche Leute wieder loszuwerden, tun das dann ganz offensichtlich auch. Ich glaube, wir haben Peak Trump hinter uns. So ein bisschen Sektlaune ist gerechtfertigt.“